

Der Regisseur wurde 1957 in Lützen bei Leipzig geboren und wuchs in Magdeburg auf. Zunächst arbeitete er als Bühnentechniker am Theater der Bergarbeiter in Senftenberg, später dann als Tontechniker, Regieassistent und Regisseur. 1995 feierte er seinen ersten Theatererfolg mit Heiner Müllers PHILOKTET in Köln, es folgten u.a. Kleists DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN in Graz und Ibsens JOHN GABRIEL BORKMAN in Mainz.
Von 1999 bis 2001 arbeitete Bischoff vorwiegend als Regisseur an der Volksbühne in Berlin. Dort brachte er u.a. DER GESTOHLENE GOTT von H.H. Jahn, W. Schwabs VOLKSVERNICHTUNG und GEWÖHNLICHER ABEND. MESSER UND GABEL. ETTERSBERG von Einar Schleef heraus. Thomas Bischoff inszenierte an den Münchner Kammerspielen Goethes URFAUST und Hebbels MARIA MAGDALENA, am Bremer Theater u.a. KABALE UND LIEBE und TORQUATO TASSO, am Düsseldorfer Schauspielhaus u.a. WOYZECK und Jelineks MACHT NICHTS, am schauspielhannover u.a. Kleists DIE HERRMANNSSCHLACHT und Shakespeares DER KAUFMANN VON VENEDIG sowie in Berlin am Deutschen Theater MARIA STUART und MACHT DER GEWOHNHEIT von Thomas Bernhard.
Bereits dreimal wurde eine Regiearbeit von ihm zum Berliner Theatertreffen nominiert und 1999 mit Heiner Müllers WEIBERKOMÖDIE vom Schauspiel Leipzig eingeladen. Auch als Opernregisseur war Thomas Bischoff bereits tätig, so inszenierte er an der Staatsoper Hannover Mozarts DIE HOCHZEIT DES FIGARO und Puccinis TURANDOT.
Thomas Bischoff wirkt mit bei VERBRECHEN UND STRAFE.