

Der gebürtige Schweizer absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Theatermaler am Theater St. Gallen und trat am TILT-Rocktheater auf, bevor er 2003 an der Hochschule für Musik und Theater in Bern sein Schauspielstudium begann. Seit 2001 entwickelte er verschiedene Filmprojekte und Kunstperformances, woraus sich 2007 das Theaterkollektiv "RECKLESS FACTORY" formte. Er arbeitete unter andern mit der Performancekünstlerin Simone Aughterlony zusammen. Mit der Berliner Band "BONAPARTE" tourte er mehrmals als Tänzer und Performer. Beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender wurde Alois Reinhardt mit seinem Studienkollegen Roland Bonjour für die Produktion LIVING IN OBLIVION mit dem 1. Ensemble- und Publikumspreis ausgezeichnet. Er spielte 2007 bei der Abschlussproduktion DEKALOG unter der Regie von Robert Borgmann am BAT in Berlin. Am Neuen Theater Halle produzierte er Kunstfilme für die Produktion FEUCHTGEBIETE der Regisseurin Christina Friedrich.
Der Schauspieler stand für Diplomfilme der Züricher Hochschule für Kunst und Gestaltung sowie in dem Spielfilm DIE SCHWIERIGEN vor der Kamera. Von der Spielzeit 07/08 bis 10/11 war Alois Reinhardt festes Mitglied im Ensemble des Deutschen Theaters in Göttingen, wo er unter anderem als Raskolnikow in VERBRECHEN UND STRAFE, Regie Thomas Bischoff, und als Macbeth in der gleichnamigen Inszenierung von Mark Zurmühle zu erleben war.
Zur Zeit spielt er in Berlin am "Heimathafen Neukölln" mit dem Theaterkollektiv "LILA RISIKO SCHACHMATT" Regie: Lydia Ziemke, in den Stücken "603" von Imad Farajin und "Hassan Leklichee" von Jaouad Essounani. Und ist weiterhin Gast am Dt-Göttingen.
Alois Reinhardt wirkt mit bei DER MANN IN SCHWARZ - Das Leben und die Lieder von Johnny Cash, DIE ORESTIE, DIE VERMESSUNG DER WELT, HAIR, VERBRECHEN UND STRAFE, WAS IHR WOLLT und WEST SIDE STORY.