

Jugendproduktion mit Jungs und jungen Männern aus der Stadt und dem Landkreis Göttingen
Heul doch!
Sechs Jungs zeigen, was in ihnen steckt. Garantiert persönlich, in jedem Fall überraschend, sicher einseitig, bestimmt kurzweilig. Acht Wochen lang probten sie mit dem Regisseur Martin Thamm aus Bremen den „Ernstfall“ Stückentwicklung: Was, wenn mein Leben und meine subjektiven Gedanken eine Bühne bekommen? Wie geht es, man(n) selbst zu bleiben und trotzdem eine Rolle zu spielen – um sogleich ganz bewusst aus der Rolle zu fallen? Was können sechs ausgesuchte Beispiele der Spezies Jungs über ALLE Jungs erzählen? Genügt es, sich ein Kleid anzuziehen, um die Frau in dir zu entdecken?
JUNGS – EIN FORSCHUNGSPROJEKT macht die Bühne frei für exzessiven Party-Talk und Mathe-Unterricht für Fortgeschrittene, für aufgeweckte Reden über Bildung und Formationstanz, für Gitarrensolos und Überlebenstraining, für empathisches Computerspiel und post-sexuelle Tagebucheinträge. JUNGS bietet exklusive Expertenberichte aus der Adoleszenz, professionell in Szene gesetzt, radikal subjektiv.
„Direkt, tiefgründig, humorvoll und nachdenklich sind die Texte von Christopher Dübner, Johannes Klinge, David Krzysteczko, Aaron Schultz, Luan Seidel und Christopher Seltmann. Kostprobe: „Wie lang ist dein Penis? Was macht einen attraktiven Mann aus? Ist er zu kurz oder zu lang? Zählst du dich dazu? Rasierst du dich? Findest du dich männlich? Fühlst du dich zu Männern hingezogen? Bist du glücklich?“ Am Ende weiß der Zuschauer eine Menge mehr darüber, wie Jungen ticken, was ihr Lebensgefühl ausmacht.“ GT
"Vier der sechs jungen Schauspieler hatten schon vor der Produktion ein wenig Bühnenerfahrung. Doch von Amateurtheater hat die Inszenierung gar nichts. Die Jungs sind mit Herzblut bei der Sache."
„Das kurzweilige, sehr unterhaltsame Stück hinterfragt Klischees und spart sich eine 'Männerverstehen leicht gemacht'-Anleitung. Es werden vielmehr sechs Lebensentwürfe gezeigt. Es hätten natürlich auch sieben, acht oder neun sein können, um der Vielfältigkeit und Einzigartigkeit des männlichen Geschlechts angemessen gerecht zu werden
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