

frei nach James Matthew Barrie in einer Bearbeitung von Ulrich Zaum
Familienstück
Aye, aye, Käpt'n.
PETER PAN nach James Matthew Barrie erzählt die Geschichte von dem Jungen Peter Pan, der einst von zu Hause weggeflogen ist, weil er nicht erwachsen werden wollte. Jetzt lebt er auf der Insel Nimmerland bei den verlorenen Jungs und muss sich vor den Piraten und ihrem Anführer Käpt‘n Hook schützen, der sich an Peter Pan rächen will. Zusammen mit der Fee Tinker Bell, Peters eifersüchtiger Gefährtin, landet er eines Nachts bei der kleinen Wendy im Zimmer, der er bis jetzt nur im Traum erschienen ist. Wendy ist traurig, denn sie spürt, dass sie bald kein Kind mehr sein wird und aus ihrer Phantasiewelt herauswachsen muss. Da Peter
eine Mutter für die verlorenen Jungs sucht, möchte er Wendy nach Nimmerland mitnehmen. Als Mrs. Darling, Wendys Mutter, ins Zimmer kommt, ist es bereits zu spät: Mit Hilfe von Feenzauber und dem letzten Rest von Macht der Phantasie hat sich Wendy in die Luft erhoben, um Peter Pan auf die Insel zu folgen. Hier warten seltsame Gesellen, unheimliche Situationen und ein großes Abenteuer auf sie.
Für Generationen von Lesern und Theaterliebhabern war Peter Pan der magische Vorbote des Abenteuers. Erst der Erfolg auf der Bühne brachte Barrie dazu, seine Geschichte 1911 unter dem Titel PETER PAN AND WENDY als Kinderbuch neu zu
schreiben.
Das junge schauspiel hat eine moderne Bearbeitung des Stoffs gefunden, die in Göttingen zum ersten Mal aufgeführt wird. So etwas nennt man Erstaufführung (EA).
„Es ist ein wunderbares Spektakel, das Regisseur Joachim von Burchard da mit sieben Schauspielern auf die Bühne des Deutschen Theaters Göttingen (DT) gebracht hat. (…) Die kleinen Theaterbesucher verfolgen aufmerksam und sehr gespannt, was da auf der Bühne geschieht. (…) Und manche von ihnen stimmten draußen noch mal das Piratenlied an, von Müdigkeit keine Spur.“
“Eine fluchende Fee, ein ängstlicher Käpt’n und ein zweigeteilter Pirat. Das sind die Höhepunkte des Familienstücks (…) Das Ensemble des Jungen Schauspiels nahm die Zuschauer mit auf eine rasante Reise in die abenteuerliche Welt von Nimmerland. (…) Ernste Themen, wie Familie und Freundschaft werden geschickt verpackt, was Drehbuchautor Zaum wichtig war: „Es soll ein sinnliches Theatererlebnis für Eltern und Kinder sein, nicht glatt, aber verführend“, sagte er nach der Premiere im Gespräch. Das ist gelungen.“
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