
und andere Texte
Norbert Schwientek liest Ernst Jandl.
Ernst Jandl kennt man von lechts bis rinks. Denkt man. Dass dies Wissen durchaus
Lücken aufweisen könnte, kann man auf wunderbare Art in Norbert Schwienteks Jandl-Abend „Die Humanisten“ und andere Texte erfahren. Schwientek stürzt sich in die Lücken, laut und leise, wie nur Jandl sein kann. Er ist dann sehr komisch („bette stellen sie die tassen auf den tesch“) und auf den Tod traurig („heut in kunst viel nicht gut sein“). Aber Schwientek hat die Kunst, im Theater alles wieder gut zu machen.
Die Vorstellung ist zu Lebzeiten von Ernst Jandl von diesem geadelt worden, als er nachdem er den Abend gesehen hatte, sagte: „Norbert darf alles von mir machen!“
"Ernst Jandl, der Sprachfeuerwerker braucht einen Verkörperer und Norbert Schwientek (er trägt immer noch das Etikett: "Schauspieler des Jahres") ist einer der besten. Ein Geschenk, "donke"!
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