

HART AM WIND
Junges Staatstheater Braunschweig
Gefühle, Ängste, das knallharte Leben, kurz die Höhen und Tiefen der Pubertät und fünf verschiedene Wege damit umzugehen. Die Braunschweiger Jugendlichen Daniel, Nico, Cynthia, Janet und Bozi durchleben einen Balanceakt zwischen Träumen und Depressionen und kämpfen alle mit den gleichen und doch völlig verschiedenen Problemen. Sie skizzieren Alltagsprobleme und Kuriositäten des Erwachsenwerdens, mit denen sich wohl so mancher Jugendliche identifizieren kann.
In HOTEL BRAUNSCHWEIG zeichnet Juliane Kann ein Panoptikum von Jugend, mal himmelhochjauchzend, dann zu Tode betrübt. Im März 2010 gab das Junge Staatstheater der Autorin den Stückauftrag, über Braunschweig und seine Jugend, für Braunschweiger
Jugendliche ab 13 Jahren, zu schreiben. Juliane Kann begab sich im Sommer auf eine Recherchereise und lernte Braunschweiger Jugendliche kennen, mal Emo, mal Fußballer, mal Schulabbrecher – alle irgendwie stolz auf ihre Stadt und auch irgendwie nicht. »In
Braunschweig wird man geboren oder zieht hier her, aber man stirbt hier nicht«, sagte ein Jugendlicher. Braunschweig also als »Hotel Mama« oder »Transitstation«?
»Einige der Protagonisten könnten samt ihren Aussagen aus einem Sarah-Kane-Stück entsprungen sein. Autoaggression, Bulimie und Depressionen gibt es auch unter Jugendlichen – kein Zweifel. Aber die meisten […] konnten sich wohl eher mit anderen
›Alltagsproblemen‹ wie Angst vor Arbeitslosigkeit und Homosexualität identifizieren.«
(Neue Braunschweiger Zeitung)
www.staatstheater-braunschweig.de
Regie: Volker Schmidt
Dramaturgie: Christoph Macha | Ausstattung: Miriam Grimm | Theaterpädagogik: Jennifer Gaden
Mit: Nina El Karsheh, Holger Foest, Alisa Levin, Alexander Ritter, Marko Werner
Spielort: Junges Theater Göttingen
Deutsches Theater in Göttingen
Telefon: (05 51) 49 69 -0
Telefax: (05 51) 49 69 -82
Website: http://www.dt-goettingen.de/
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