
Lutz Hübner
Spiel: Hubert Kronlachner, Laurin Buser
Regie: Sandra Löwe.
Ein spektakuläres Zwei-Personen-Stück mit einem 17-Jährigen und einem 85-Jährigen.
Nur weil Jojo angeblich ein Mofa geklaut und der pensionierte Boxer Leo einen Schlaganfall vorgetäuscht hat, begegnen sie sich in der geschlossenen Abteilung des Altersheims ... zum Glück gibt’s Zufälle. Witzig und poetisch inszeniert, wird der unterhaltsame „Clash of Generations“ zu einem berührenden Abend mit herrlichen Bonbons der Situationskomik. Eine spektakuläre Begegnung mit blauem Auge und Happy End. 1998 gewann „Das Herz eines Boxers“ den deutschen Jugendtheater-Preis.
Wie Hubert Kronlachner den sanften alten Boxer spielt, das hat Stil und Klasse.
Wunderbar zurückhaltend, nuancenreich und voll leiser Ironie, ist dieser Held wider Willen eine Paraderolle für den 85-Jährigen. Laurin Buser agiert als der impulsive Gegenpart. Charmant und rotzfrech überzeugt der junge Basler.
Boxer Leo bringt Jojo bei, wie man sich im Leben durchsetzt.
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