

von Astrid Lindgren
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Pippi Langstrumpf wohnt mit ihrem Pferd Kleiner Onkel und dem kleinen Affen Herrn Nilsson in der Villa Kunterbunt und macht eigentlich immer nur das, was sie will. Sie ist stärker als der stärkste Mann der Welt und reicher als die reichste Frau der Welt. Dabei ist Pippi ebenso großzügig wie einfallsreich, herrlich unerzogen und lügt ganz wundervoll. Pippi triumphiert über zwei dumme Polizisten und eine Erzieherin namens Prusseliese und ist für die beiden Geschwister und direkten Nachbarn Tommy und Annika eine tolle Freundin. Klar, ihre Eltern vermisst sie schon hier und da. Die Mama wohnt im Himmel, der Papa ist ein Piratenkönig und lebt in der Südsee. Aber Pippi trägt ihre Eltern in ihrem Herzen und hat dazu einen Koffer voller Gold, durch den sich ihr auch die Welt der Erwachsenen jederzeit öffnet. Und was kauft man am besten von so viel Geld? Richtig: Süßigkeiten und Spielzeug. Manchmal auch »Medusin«, falls man krank ist. Allerdings sind da Donnerkarlsson und Blom, die Dorfdiebe, und die sind hinter Pippis Gold her. Doch sie haben die Rechnung ohne das mutigste Mädchen der Welt gemacht…
»Wenn ich mit der Figur der Pippi überhaupt eine andere Absicht hatte, als meine jungen Leser zu amüsieren, so war es das – ihnen zu zeigen, dass man Macht haben kann, ohne sie zu missbrauchen, denn von allen Kunststücken im Leben ist dies deutlich das allerschwerste.« (Astrid Lindgren)
Astrid Lindgren, (1907–2002) Sie gehört mit einer Gesamtauflage von über 145 Millionen Büchern zu den bekanntesten Schriftstellerinnen der Welt. In Deutschland ist sie so erfolgreich wie kein anderer Kinder- und Jugendbuchautor. Die schwedische Schriftstellerin ist die geistige Mutter von Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, den Kindern aus Bullerbü, Ronja Räubertochter, Madita, Mio, Kalle Blomquist, Karlsson vom Dach und vielen anderen Figuren.
Premiere: 24. November 2012
"Wie ein Wiedersehen mit einer guten Freundin."
"Eine Paraderolle für Marie-Thérèse Fontheim, die ihr einiges an Sportlichkeit und Kondition abverlangte, was sie mit sichtlichem Vergnügen und Bravour meisterte. (...) Joachim von Burchard hat "Pippi Langstrumpf" (...) fantasievoll und rasant inszeniert."
"Wer jetzt (...) Kindern eine nachhaltige Freude machen möchte, ist bestens im DT aufgehoben - und hat auch als erwachsener Begleiter sein pures Vergnügen an dieser lebendigen, wunderschön anarchischen Geschichte. (...) Dabei übertreibt es der Regisseur klugerweise nicht mit der Lebendigkeit. Er gibt auch immer wieder leiseren Tönen Raum, so dass zwischen all dem Johlen über den Spaß am Spiel Momente zum Luftholen bleiben, ja sogar zum Nachdenken, ohne dass sich aber störend ein pädagogischer Zeigefinger reckt."
"pures Vergnügen"