DER MANN IN SCHWARZ - Das Leben und die Lieder von Johnny Cash

Eingerichtet nach biographischen Texten von Nicola Bongard und Mark Zurmühle

I wear the black for the poor and the beaten down.

Spätestens seit dem Film WALK THE LINE, in dem Joaquin Phoenix 2005 die Rolle des Country-Stars spielte, ist Johnny Cash Legende. WALK THE LINE zeigt ein Leben zwischen Ruhm und Abgrund, so, wie Johnny Cash es in aller Konsequenz wohl auch gelebt hat.

Seine Karriere begann mit dem Titel I WALK THE LINE, der es 1956 als sein erster auf Platz 1 der Country-Charts schaffte. Cash lebte nur für die Musik, nur für seine Konzert-Tourneen. Das belastete seine Psyche und seine erste Ehe. Schleichend begann seine Tabletten- und Alkoholsucht und seine Liebe zu June Carter, die wie er auf den Unterhaltungsbühnen Amerikas zu Hause war. Die Sucht und June begleiteten ihn sein Leben lang.

In allen Aufs und Abs aber blieb er sich und seinen Prinzipien treu – so beschloss er 1970, anders als seine buntgewandeten Kollegen, nur noch in Schwarz aufzutreten und damit auch ein politisches Zeichen zu setzen. Von da an war er THE MAN IN BLACK. Johnny Cash erlebte ein letztes Comeback mit den AMERICAN RECORDINGS-Alben, die ab Mitte der neunziger Jahre in fünf Teilen auf den Markt gebracht wurden. Im September 2003 starb der Mann in Schwarz, vier Monate nach seiner Frau June.

Premiere: 9. Mai 2009

Inszenierung > Mark Zurmühle Musikalische Leitung > Hans Kaul Bühnenbild > Eleonore Bircher Kostüme > Alexandre Corazzola Dramaturgie > Barbara Wendland
Alois Reinhardt, Aaron Bircher, Jan Pröhl, Karl Miller Jan Pröhl (Mitte), Ensemble Andrea Strube, Jan Pröhl
Jan Pröhl, Andrea Strube Ensemble Jan Pröhl
Ensemble Andrea Strube, Jan Pröhl Jan Pröhl
Jan Pröhl, Jan Exner, Fred Kerkmann Ensemble Jan Pröhl
Roland Bonjour, Jan Pröhl Aaron Bircher, Jan Pröhl, Alois Reinhardt
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© Deutsches Theater in Göttingen

Stückzettel DER MANN IN SCHWARZ - JOHNNY CASH Internet
Stückzettel DER MANN IN SCHWARZ - JOHNNY CASH Internet
Johnny Cash > Jan Pröhl Luther Perkins, genannt Ellum > Fred Kerkmann Marshall Grant / Pete Barnhill / Bob Dylan > Jan Exner W.S. Holland, genannt Fluke / Ray Cash / DJ sleepy eyed John > Roland Bonjour Jack Clement > Hans Kaul June Carter / Carrie Cash / Sara Esposito / Madam Miller > Andrea Strube Vivian Liberto / Anita Carter / Marion Keisker > Sarah Hostettler Rick Rubin / Dr. Hollingsworth / Sam Phillips / George Bates / Security Man / Horace Logan / Ed Sullivan / Bob Johnston > Karl Miller Glen Sherley > Alois Reinhardt Jack Cash > Aaron Bircher

Die Premiere in der Inszenierung von Mark Zurmühle wurde gefeiert. (…) Ein ganz neuer Jan Pröhl zeigt eine große Singer-Songwriterfigur, die mit tiefem Bariton und größter Bühnenpräsenz rund 15 Songs einen eigenen Charakter gibt und zugleich Cash abseits von Joaquin Phoenix aus James Mangolds Filmbiografie WALK THE LINE interpretiert. (…)

Mit dem „Boom-Chicka-Boom“-Sound beginnt fast jedes der rund 20 Lieder, einige Gospels und Traditionals komplettieren die musikalische Breite, die von allen Schauspielern an diesem Abend getragen wird, vom geläuterten Häftling, Alois Reinhardt, bis zum jung verstorbenen Bruder Jack Cash, Aaron Bircher. Song folgt auf Song in fast drei Stunden und Zugaben, dabei erzählt sich sehr gut zwischen den vollen Tönen die Lebens- und Liebesgeschichte dieses Mannes, der „immer schwarz trug und immer der Beste“ war.

Göttinger Tageblatt

Termine

Ort: Großes Haus
wieder im Spielplan
10. Februar 2012, 19:45 Uhr bis ca. 22:30 Uhr
Freier Verkauf - Karten
11. Februar 2012, 19:45 Uhr bis ca. 22:30 Uhr Freier Verkauf - Karten