7+ SOPHIECHEN UND DER RIESE

nach Roald Dahl

Und dann war er da! Acht Meter groß. Mister Tipps kreischte. Die Königin seufzte. Und Sophiechen winkte

Als das Waisenmädchen Sophiechen eines Nachts nicht schlafen kann, beobachtet sie vom Fenster aus etwas sehr Sonderbares: Einen Riesen, der mit einer Trompete irgendetwas in die Schlafzimmer pustet – Träume, wie Sophiechen später erfahren wird. Doch noch bevor sie über diese seltsame Beobachtung nachdenken kann, greift der Riese durchs Fenster, schnappt sich Sophiechen und verschleppt sie ins Riesenland. Zum Glück ist der Riese GuRie ein guter Riese (und ein Vegetarier aus humanistischen Gründen dazu), was man von den anderen Bewohnern des Riesenlandes nicht behaupten kann. Jede Nacht gehen der Knochenknacker, der Fleischfetzenfresser und ihre Kollegen auf die Jagd nach Menschenfleisch. Sophiechen ist klar, dass etwas geschehen muss. Mit Hilfe des netten GuRie, seiner Traumsammlung und der Queen höchstpersönlich kann sie die bösen Riesen schließlich überlisten.

Ab 7 Jahren

Premiere: 13. März 2010

Inszenierung > Gero Vierhuff Musikalische Leitung > Jan Exner Dramaturgie > Nicola Bongard Ausstattung > Frank Lichtenberg
Karl Miller Nina Sarita Müller, Karl Miller Karl Miller, Nina Sarita Müller
Nina Sarita Müller, Karl Miller Nina Sarita Müller, Karl Miller Dominik Bliefert, Sybille Weiser
Sybiller Weiser, Dominik Bliefert Dominik Bliefert, Sybille Weiser
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Stückzettel SOPHIECHEN Internet.pdf
Stückzettel SOPHIECHEN Internet.pdf
Gurie (der gute Riese) > Karl Miller Sophiechen > Nina Sarita Müller Fleischfetzenfressr (und Mister Tips) > Dominik Bliefert Die Königin von England (und ein Riese) > Johanna Diekmeyer

Eine wundersame Welt hat Regisseur Gero Vierhuff mit einfacheh Mitteln - Bügeleisen sind Hubschrauber - kreiert. Das Bühnenbild, bestehend aus einer beweglichen Wand, ist spartanisch und lässt Platz für eigene Wunderwelten.

Göttinger Tageblatt

Toll ist diese Traumbibliothek der Flaschen, deren Inhalt Karl Miller als guter Riese GuRie dann mit seiner Traumpustetrompete in einen sanften Schlummer verwandelt. Und da die Silben ziemlich oft durcheinander geraten, sprudeln immer wieder die Wortspiele mit der Lust am Nonsens, bei denen Nina Sarita Müller als Sophiechen liebevoll korrigiert. Diese Riesenwelt ist wirklich zum Fantasieren da und zum Spaß haben. Da versteckt sich auch nirgendwo eine pädagogische Strategie, die diese wunderbar subversive Atmosphäre ausbremsen könnte. Vor allem, weil Regisseur Gero Vierhuff auf ein Theater der Poesie und der Imagination vertraut.
In der Schattenkulisse werden Bügeleisen zu einem Hubschraubergeschwader und wenn die gefräßigen Monster im Anmarsch sind, gruseln ihre riesenhaft angeleuchteten Schatten eindrucksvoll. (...) Die Altersbegrenzung für dieses Kinderstück ist nach oben offen. Und das gilt für alle Generationen von Theaterfreaks, die sich gerne spielerisch verzaubern lassen.

Pony