

von Aki Kaurismäki. In Kooperation mit der Theaterakademie Hamburg, mit Unterstützung des DT-Fördervereins
Henri Boulanger ist ein Unglücksrabe. Er schlittert von einer Pechsträhne in die nächste. Nach fünfzehn gewissenhaften Behördenjahren wird er fristlos entlassen. Verzweifelt und einsam beschließt er, Selbstmord zu begehen. Doch die Widrigkeiten des Alltags vereiteln seine Versuche: Zuerst bricht beim Erhängen der Haken aus der Decke, dann streikt das Gaswerk auch noch just in dem Moment, in dem Henri glaubt, die Lösung seines Problems in der Backröhre gefunden zu haben.
Da muss professionelle Hilfe her. Henri beauftragt einen Killer, der ihn ins Jenseits befördern soll. Während er auf seinen Mörder wartet, begegnet er der lebenslustigen Rosenverkäuferin Margaret, in die er sich prompt verliebt. Aber wie kündigt man seinem Auftragskiller den Vertrag auf, der keine Rücktrittsklausel einschließt?
Premiere: 28. September 2008
Steiner spielt Boulanger, einen durchschnittlichen Franzosen ohne Fortune. Seine Firma hat ihm gekündigt, die Topfpflanze mickert, Freunde hat er auch keine. Selbst sein Versuch, aus dem Leben zu scheiden, misslingt kläglich. Also engagiert er einen Killer. Dann trifft er eine Rosenverkäuferin, sie verlieben sich ineinander. Doch wie wird Boulanger den Killer jetzt wieder los? Steiner transportiert viel des lakonischen Kaurismäi-Witzes und eigene Komik. Ein grandioser Auftritt. Den zeigte auch Sybille Weiser, deren komisches Talent am DT bislang kaum zum Tragen kam. (...)
Feinste Unterhaltung, ein perfektes Kellerprogramm.