Finnisch

von Martin Heckmanns

Fragt man sich auch
wofür das gut sein soll
Hautkontakt.
Hilft ja keinem weiter

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Schließlich will die wahre Liebe auch geplant sein. Kontaktbörse, Speed-Dating, Internetchat, Zeitungsinserat – alles keine Alternativen, die große Liebe des Lebens zu finden. Zumindest nicht für Martin Heckmanns‘ jungen Mann, der sich etwas ganz anderes hat einfallen lassen. Ungeduldig wartet er auf ein Paket, das er sich selbst geschickt hat, um die angehimmelte Postbotin endlich kennen zu lernen. Während des Wartens auf die Postzustellung spielt er den Verlauf des ersten Dates in vielfachen Wendungen durch. Ob derlei Vorbereitungen die große Liebe garantieren?

Martin Heckmanns hat mit FINNISCH ein groteskes Stück über die Liebe, Kontaktarmut, Einsamkeit und Berührungsängste geschrieben, das mit reichlich Humor die schwerste Sache der Welt genau unter die Lupe nimmt.

Premiere: 6. Juni 2009

Einrichtung > Stephan Dorn Dramaturgie > Daniel Richter
Gerd Zinck Gerd Zinck Gerd Zinck
Gerd Zinck Gerd Zinck Gerd Zinck
Gerd Zinck Gerd Zinck Gerd Zinck
Gerd Zinck
Bitte klicken Sie auf eines der Bilder, um eine größere Version zu sehen.
Stückzettel FINNISCH Internet
Stückzettel FINNISCH Internet

Die Regiearbeit ist eine Art Abschiedsgeschenk der Theaterleitung an den 22-jährigen Stephan Dorn, der zum Abschluss sein Talent unter Beweis gestellt hat. Ihm ist eine sehr präzise Inszenierung gelungen.
Fast in Echtzeit, die Vorstellung dauert 45 Minuten, sinniert der Mann, der sich nach Nähe und Gesellschaft sehnt. Schauspieler Gerd Zinck zeigt ihn überaus sympathisch und nachvollziehbar in seinen Gedankenfallen, in denen er sich immer wieder verfängt.

Göttinger Tageblatt