HAROLD AND MAUDE

von Colin Higgins

Alter ist relativ. Zumindest fühlt sich der 18jährige Harold wie ein lebensmüder 80jähriger, setzt er seinen eigenen Tod doch immer wieder spektakulär in Szene. Ob ein Ende durch den Strick, das Ertrinken im Pool, Tod durch Explosion oder das Sterben im Gemetzel - nichts lässt der depressive Teenager unversucht, um zu erproben, wie der Tod sein könnte. Umgetrieben von einer merkwürdigen Sehnsucht nach dem Morbiden lernt er bei einer Beerdigung seine große Liebe Maude kennen. Die unkonventionelle Maude fühlt sich allerdings lebendig wie ein Teenager. Maude scheint das Leben selbst zu verkörpern. Sie ist rebellisch, stiehlt Autos, rast wie eine Irre durch die Stadt und lebt ausschließlich im Augenblick. Durch die verrückte Maude erkennt Harold den Wert und die Schönheit des Lebens.

Premiere: 17. Januar 2010

Inszenierung > Sabrina Glas
Gerrit Neuhaus Gerrit Neuhaus
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Stückzettel HAROLD UND MAUDE_Internet.pdf
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Harold und Maude

Maude > Gaby Dey Harold > Gerrit Neuhaus

Was im Film durch Aufnahmetechnik und natürlich die verschiedenen Spielorte wirkt, bekommt auf der Bühne eine ganz eigene Dimension. Mit Reduktion auf die beiden Hauptprotagonisten und nur wenige Accessoires wird die Aussage auf das Wesentliche reduziert. Doch auch im zeitlichen Sinne ist die Aufführung eine Kurzfassung - sie dauert eine knappe Stunde. Den Schauspielern Gerrit Neuhaus und Ingrid Domann gelingt es dennoch, dem Stück etwas von dem zu geben, was den Film ausmachte: Skurrilität und die Erkenntnis, dass Liebe alle Konventionen sprengen kann.

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