
Um die Sicherheit der Zuschauer vor der Bühne zu gewährleisten, gehört seit 1889 der Eiserne Vorhang als Brandschutzvorrichtung in jedes deutsche Theater. Jenseits des „Eisernen“ aber liegt die magische Welt der Hinterbühne: Hier werden die Kulissen geschoben, die Scheinwerfer justiert, die letzten Handgriffe an Maske und Kostüm vorgenommen, hier atmet der Schauspieler noch einmal tief durch bevor er in seine Rolle schlüpft, hier fällt er aus der Rolle, wenn er die Bühne verlässt – kurz, hier verläuft die Grenze zwischen Spiel und Wirklichkeit.
In der Spielzeit 10/11 eröffnete die DT-Reihe Hinter dem Eisernen und schuf Raum für taufrische Theatertexte, junge Inszenierungen in ungewöhnlicher Umgebung und zeigte örtlich und inhaltlich, einen ganz neuen Blickwinkel auf das Medium Theater. Wechseln Sie einmal die Perspektive und schauen Sie bei Roland Schimmelpfennigs DER GOLDENE DRACHE hinter den Eisernen!