Die offene Gesellschaft

Spurwechsel – Wie wollen wir zukünftig in Göttingen wirtschaften? Debatte mit Harald Welzer, Jan Grossarth sowie Fachleuten aus Göttingen

Die einen klagen an, dass die Maximierung von Gewinn und das Geld zum Selbstzweck geworden sind, bescheinigen der wachstumsorientierten Weltwirtschaft gar fehlende Zukunftsfähigkeit. Andere schwören auf die »Industrie 4.0«, in der Fragen von sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit durch technische Innovation irgendwann marginal werden. Beschleunigung und Konkurrenzgesellschaft werden Begriffen wie Genügsamkeit und das Gute Leben gegenübergestellt. Zwei gesellschaftliche Konzepte driften auseinander. Diese Kluft an gesagten und gelebten Werten umfasst zunehmend auch individuelle Lebensentwürfe, Arbeitsbiographien, ganze Märkte und Produktionsweisen.
Brauchen wir einen neuen Weg für unser Produzieren und Konsumieren? Welche konkreten Impulse für einen Wandel können wir in Göttingen umsetzen, auf welchen Ebenen? Was sind Möglichkeiten einer regionalen, arbeitsplatzsichernden und ökologisch tragfähigen Wertschöpfung in unserem Lebens- und Wirtschaftsraum?

Unter dem Dach des bundesweit erfolgreichen Formats »Die offene Gesellschaft« diskutieren im Deutschen Theater Göttingen der Sozialpsychologe und Begründer der Stiftung Futurzwei Prof. Harald Welzer (»Selbst denken – eine Anleitung zum Widerstand«) und der FAZ-Wirtschaftsredakteur Jan Grossarth (»Vom Aussteigen & Ankommen«). Nach der Diskussion laden wir Sie ein, zu den Aussagen, Ideen, Ein- und Widersprüchen mit Vertreter_innen der Göttinger Kommunalpolitik, der Wirtschaft, der Universität und engagierten Menschen aus der Zivilgesellschaft ins Gespräch zu kommen.
Eintritt frei!

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