Taigué Ahmed

Taigué Ahmed ist Choreograf, Tänzer und künstlerischer Leiter von Ndam Se Na. Als Jugendlicher kommt er mit traditionellem Tanz in Berührung. An den zeitgenössischen Tanz wird er im Jahr 2003 durch die Choreografin Julie Dossavi herangeführt. 2005 gründet er Ndam Se Na, eine tschadische zeitgenössische Tanzkompanie mit dem Ziel sozio-kulturelle Projekte und künstlerische Projekte im humanitären Bereich zu realisieren. 2008 beschließt er, seine choreografische Sprache zu vertiefen. Zur Weiterbildung wird er an die École des Sables (Dakar, Senegal) und das Centre National de la Danse (Paris, Frankreich) eingeladen. 2009 kreiert er sein erstes Solo »Crache mon histoire«, mit dem er in Frankreich und in mehreren Ländern des afrikanischen Kontinents tourt. Ein Fokus seines Schaffens ist die Entwicklung von Tanz-Projekten zur Integration vertriebener Bevölkerungsgruppen. Diese realisiert er u.a. im Tschad, Kanada und ausgewählten europäischen Ländern. Taigué Ahmed ist mit seiner Arbeit auf der Suche nach Möglichkeiten, Geflüchtete und Einwanderer zu unterstützen und zu empowern, u.a. auch, um ihnen Möglichkeiten der Integration zu bieten. Derzeit arbeitet er verstärkt mit Forscher*innen aus dem Bereich der Anthropologie und Soziologie zusammen. Zudem bildet er Künstler*innen in dem von ihm entwickelten pädagogischen Ansatz aus. Bühnenkreationen von ihm sind u.a. »Spit out my story« 2009, »Garden of Delights« 2011, »Abbanay, Abbanay/Mon Vater, mein Vater« 2014, »Waigedeh/Tomorrow« 2018, »Je sors de nulle part mais d’un trou obscure« (2019) und »Dibango« (2021).

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