1. Konzert Zyklus Kammerkonzerte im DT

DT — 1
JOSEF SUK
Serenade für Streicher Es-Dur op. 6

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Serenade Nr. 4 D-Dur KV 203

Leitung JOONGBAE JEE

Der Geiger Josef Suk, Schwiegersohn von Antonín Dvorák und zugleich einer der bedeutendsten tschechischen Komponisten seiner Zeit, war auch Gründer des weltweit berühmten »Tschechischen Streichquartetts«, das bis 1933 über 4.000 Konzerte gab. Nach frühen Jahren der Auseinandersetzung mit Kammermusik schrieb er – gerade einmal 18-jährig und damit noch bevor er sich seinem späteren Kompositionsschwerpunkt, der Symphonie, widmete – für seinen Schwiegervater und Lehrer die viersätzige Streicherserenade op. 6 (1892/93). In wundervoll lyrischen Bögen vereint Suk dabei komplexe musikalische Formen mit folkloristischen Elementen.
Auch Wolfgang Amadeus Mozart war 18 Jahre alt, als er im August 1774 die Serenade Nr. 4 in D-Dur schrieb. Nach dem Salzburger Fürsterzbischof und ungeliebten Dienstherren von Vater und Sohn Mozart wird sie auch »Colloredo-Serenade« genannt. Den Anlass für diese Auftragskomposition bot der Namenstag des Fürsten, der in der katholischen Stadt an der Salzach den Gepflogenheiten der Zeit entsprechend mit weit größerer Opulenz gefeiert wurde als ein Geburtstag.

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