All das Schöne

2: Wasserschlachten. 2390: Menschen, die nicht singen können, denen das aber nicht bewusst oder völlig egal ist. 993: Nachtisch als Hauptgericht essen.
Sie ist sieben, als ihre Mutter versucht, sich das Leben zu nehmen. Siebzehn beim zweiten Versuch. Wie geht man als Kind damit um, wenn die Mutter vergisst, wofür es sich zu Leben lohnt? Man schreibt eine Liste. Mit allem, was schön ist. 201: Hängematten. 992: Wissen, dass man im Wildpark mit dem Schlüsselbund klappern muss, damit die Ottern auftauchen. 9994: Freundliche Katzen. 777777: Die Aussicht, sich als mexikanischer Wrestler zu verkleiden. Eine Lebensliste gegen die Traurigkeit, die sich langsam auch in das eigene Leben schleicht. Eine Liste zum Weitermachen, bis zur Nummer 1000000 – und darüber hinaus. Duncan Macmillan hat einen Monolog geschrieben, der todernst und komisch, unsentimental und gleichzeitig zutiefst berührend ist. Einen Monolog für das Überleben.

Duncan Macmillan
Duncan Macmillan, geboren 1980, ist vielfach ausgezeichneter Autor und Regisseur. Sein Stück »Atmen« gewann unter anderem den Preis für das beste neue Stück bei den Off Westend Awards. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Regisseurin Katie Mitchell. Ihre gemeinsamen Produktionen gewannen den Nestroypreis, wurden zum Festival D’Avignon und zum Berliner Theatertreffen eingeladen. »All das Schöne« entwickelte der Brite gemeinsam mit dem Comedian Jonny Donahoe.

 

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