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America First

Aus dem Tagebuch der Marilyn Monroe
Uraufführung von Christoph Klimke

Filmikone und Femme fatale: Marilyn Monroe ist bis heute der größte Star Hollywoods und bis heute ranken sich Legenden um Leben und Tod der meist fotografierten Frau der Welt, geboren als Norma Jeane Baker und in die Geschichte eingegangen als Sexsymbol und Publikumsliebling Marilyn Monroe. Zielstrebig befreit sie sich als junge Frau aus den sozialen Schwierigkeiten, will als Modell und Schauspielerin in Hollywood ihren Weg machen und lässt mit sich machen. Aus ihr wird die berühmteste Film-Blondine, aber auch eine unterschätzte Künstlerin.

Ihre steile Karriere endet jäh: Skandale, Alkohol, Drogen. Bei ihrem letzten Auftritt singt sie für den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, ihre fatale Affaire, »Happy birthday, Mr. President«. 1962 stirbt der Weltstar im Alter von 36 Jahren an einer Überdosis Tabletten. So heißt es offiziell.

In Christoph Klimkes Stück ist die Monroe nicht das Opfer. Sie ist eine starke Frau, die – zwischen Glamour und Maskerade – weiß, was sie will. Am Ende schreibt ihr dritter Ehemann Arthur Miller für sie das Drehbuch zu »Misfits – Nicht gesellschaftsfähig« und sie hält zu ihm beim Mc Carthy Tribunal, jener Hexenjagd gegen Linke und Andersdenkende. Liebe, Eifersucht, Skandale, Betrug, Tod: Im Leben der Filmdiva ist alles, was ein großes Drama ausmacht. Aber in Marilyn Monroes Leben spiegelt sich auch die politische Geschichte Amerikas mit damals schon »alternativen Fakten«. Christoph Klimkes Monroe blickt heute auf ihr Leben zurück und wie in einem Tagebuch kommen Erinnerungen, Triumpfe, Niederlagen, Träume, Geliebte, Feinde, die Größen Hollywoods und der Politik der USA ein letztes Mal auf sie zu. Und mit ihrer ganzen Kraft stellt sie sichihnen.

Christoph Klimke
Christoph Klimke lebt in Berlin. Seine letzten Veröffentlichungen sind: »Fernweh« (Gedichte mit einem Nachwort von Günter Kunert) und »Dem Skandal ins Auge sehen. Pier Paolo Pasolini. Ein biographischer Essay«. Er schrieb Libretti für das Choreographische Theater Johann Kresniks; Opernlibretti für die Komponisten Johannes Kalitzke, Detlev Glanert, James Reynolds, Christian Jost und Hector Parra. Theaterstücke, u. a. »Villa Verdi« (Volksbühne Berlin). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Ernst-Barlach-Preis.

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