Arminio

Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel

Libretto nach Antonio Salvi
Szenische Aufführung in italienischer Sprache

„Hermann der Cherusker“ und die Varusschlacht haben vor langer Zeit Eingang in den deutschen Gründungsmythos gefunden. Arminius, dessen Germanen drei Legionen des Varus vernichtend schlugen, wurde schon von Tacitus als „Befreier Germaniens“ bezeichnet. In Händels Arminio bildet der Befreiungskrieg allerdings nur den Hintergrund, vor dem Themen wie Ehre, Pflicht und Gehorsam, Liebe und Freiheit verhandelt werden, die der renommierte Schweizer Regisseur Erich Sidler für die Festspiele in Szene setzt.

Das Libretto der Oper nach Antonio Salvi geht auf die französische Tragödie Arminius von Jean-Galbert de Campistron aus dem Jahre 1684 zurück. Am 12. Januar 1737 wurde Arminio im Covent Garden Theatre uraufgeführt, verschwand aber nach nur sechs Vorstellungen wieder von der Londoner Bühne. Knapp 200 Jahre später wurde sie als Hermann und Thusnelda in Leipzig wieder aufgeführt. Nach Aufführungen in Halle (2014) und Karlsruhe (2015) ist Händels Spätwerk nun endlich auch in Göttingen zu sehen.

Werkeinführung (deutsch): Tobias Wolff
Werkeinführung (englisch): Amanda Babington, Ph.D.

alle Informationen auf https://www.haendel-festspiele.de/de/programm/die-oper-2018/index.html

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