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Ferdinand von Schirach liest

Was ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Wie wurden wir, wer wir sind?
Ferdinand von Schirach beschreibt in seinem neuen Buch »Strafe« zwölf Schicksale. Wie schon in den beiden Bänden »Verbrechen« und »Schuld« zeigt er, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden und wie voreilig unsere Begriffe von »gut« und »böse« oft sind. Ferdinand von Schirach verurteilt nie. In ruhiger, distanzierter Gelassenheit und zugleich voller Empathie erzählt er von Einsamkeit und Fremdheit, von dem Streben nach Glück und dem Scheitern. Seine Geschichten sind Erzählungen über uns selbst.Die berühmte Gerichtsverhandlung, die dem Philosophen Sokrates den Tod brachte, den er durch eine andere Gesprächsführung mutmaßlich hätte vermeiden können, wird Gegenstand eines Vortrags innerhalb der Lesung sein.

© Michael Mann

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