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Fremde Kulturen

8. November 2017
Musik aus Nordindien | im Rahmen der Indischen Kulturtage Göttingen 2017
In der Klassischen Musik Nordindiens, der Hindustani-Musik, begegnen sich Raga (Melodiemodell) und Tala (Rhythmusmodell) immer wieder neu und anders. Die MusikerInnen improvisieren und orientieren sich gleichzeitig an Jahrtausende alten Traditionen. Den ZuhörerInnen bietet sich eine faszinierende musikalische Erfahrung!
Mit:
Jyotika Dayal, Gesang
Arup Sengupta, Tabla
Santosh Ghante, Harmonium
In Kooperation mit dem Integrationsrat Göttingen

 

16. Oktober 2017
Musik aus Griechenland mit
»Bohemithes«
»
Rembetiko« entstand der in den 1920er und 30er Jahren vor allem in städtischen Subkulturen. Aus Kleinasien stammende Griechen, die durch den Bevölkerungsaustausch infolge der Kleinasiatischen Katastrophe ein Subproletariat in den Städten bildeten, entwickelten diesen Musikstil aufbauend auf ihren musikalischen Traditionen.
Typische Instrumente: Bouzouki, Gitarre, Baglamas, Akkordeon und Geige. Die Lieder handeln oft von der Fremde, der Liebe, dem Gefängnis, Alltag und Elend. Wegen ihrer schwermütigen Stimmung und ihres Ursprungs in den Elendsquartieren wird der Rembetiko häufig als der griechische Blues bezeichnet.
Fremde Kulturen mit der Gruppe »Bohemithes«, das sind die Göttinger Musiker Merfula Bachserani, Hildegard Hegermann, Uli Günzel und Georg Waadt.
Sie präsentieren Lieder im Smyrna-Stil und im Piräus-Stil, dazu gibt es jeweils eine kleine Einführung zu den Texten und Situationen der einzelnen Lieder.

 

8. Mai 2017: Musik aus Syrien
Der Musiker Abdallah Ghbash präsentiert in der Reihe »Fremde Kulturen« ein Konzert unter dem Motto: »No border, no nation – Lieder aus Syrien gegen den Krieg«.
Abdallah Ghbash wurde 1988 in Aleppo, einem historischen Musikzentrum Syriens, geboren. Früh lernte er, die orientalische Kurzhalslaute Oud zu spielen, und ließ sich an einem kleinen Institut in Musiktheorie unterweisen. Aufgrund der Kriegssituation verließ Abdallah Ghbash Syrien im Jahr 2012 und ging nach Amman in Jordanien, wo er sein erstes Album »Babbler 2013« aufnahm. Auf einer langen Reise durch arabische Städte kam er nach Istanbul, erlernte die türkische Tradition des Oud-Spiels und nahm sein zweites Album auf »Expatriate Oud« 2015. Nach drei Jahren in Istanbul entschied sich Abdallah, nach Deutschland zu gehen. Sein Weg führte über das Mittelmeer nach Griechenland, Mazedonien, Serbien, Ungarn, Österreich und schließlich nach Deutschland, wo er im September 2015 ankam.
Gerade nimmt Abdallah sein drittes Album auf: »Meaningful Silly Talk 2017«. Abdallah möchte gern in Deutschland bleiben, weil es, wie er sagt, ein großer Platz für Musik und Kultur sei.

 

6. Februar 2017: Musik aus Gambia
Ibs Sallah, der aus Gambia stammende Musiker und Musikpädagoge, lebt und arbeitet in Göttingen. Regelmäßig gibt er Trommelkonzerte und -workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Göttinger Schulen und im Kommunikations- und Aktionszentrum (KAZ). Durch seine Auftritte hat er sich in der Region einen Namen gemacht, sein Lächeln ist legendär.
Trommeln ist für ihn eine der elementarsten Formen des musikalischen Ausdrucks. Es fördere Rhythmusgefühl, Kreativität und Konzentrationsfähigkeit. Das Konzert mit fünf weiteren Trommlern im DT — X Keller gibt einen kleinen Einblick in Ibs Sallahs musikalische Welt und in die verschiedenen Elemente des westafrikanischen Rhythmus‘.

 

28. November 2016: Musik aus Südindien
Ein Abend mit klassischer südindischer »Carnatic Music«!
Im Gegensatz zu Klassischer Nordindischer Musik »Hindustani Music« ist die Klassische Südindische Musik »Carnatic Music« eher selten zu hören. An diesem Abend wird die indische Sängerin Mouli Chakrabarti mit ihren Begleitmusikern Hamid Mansur (Percussion) und Hafiz Mansur (Harmonium) die ZuhörerInnen diese besondere musikalische Welt erleben lassen.
Mouli Chakrabarti ist als Sängerin sowohl für »Carnatic Music« als auch für »Hindustani-Music« ausgebildet, ebenso wie ihre Begleitmusiker, und so wird das Trio den Abend auch mit einzelnen Beispielen der Klassischen Nordindischen Musik bereichern, so dass ein umfassendes Kennenlernen und Genießen beider Stile möglich ist.
Mouli Chakrabarti hat ihre Gesangsausbildung für »Carnatic Musik« beim späten M. S. Subbulakshmi absolviert; zusätzlich hat sie verschiedene komplexe Tillanas bei Dr. M. Balamuralikrishna gelernt.
Das Trio wird intensive Eindrücke einer ebenso faszinierenden wie hier eher unbekannten Musikkultur bieten.

 

17. Oktober 2016: Musik aus Kamerun
»Eyala« – die Botschaft in der Duala-Sprache aus Kamerun. Die junge akustische Coverband hat sich für diesen Namen entschieden, weil er sehr gut ihre Songauswahl wiederspiegelt. Die Lieder sowohl in afrikanischen als auch in anderen Sprachen sprechen für sich: Verbundenheit zu ihren Wurzeln, Hoffnung, Liebe, Weltfrieden. Von ruhigen und tiefsinnigen Klängen bis rhythmischen Melodien – für jeden musikalischen Geschmack ist etwas dabei.

 

6. Juni 2016: Musik aus China
In einer weiteren Folge präsentieren die Gäste Musik, traditionellen Fächertanz und klassische Volklieder aus dem Reich der Mitte.

 

9. Mai 2016: Roma Musik aus dem Kosovo
Die Musiker Izi und Nermin spielen traditionelle Roma Musik aus dem Kosovo.
Mit Unterstützung des Integrationsrates und in Zusammenarbeit mit dem AK Asyl.

 

4. April 2016: Musik aus Syrien
An diesem Abend präsentieren die Musiker Anwras Diayb, Maohammed Haykal und Suhel Shamun traditionelle Musik aus Syrien. Zwischendurch werden Gedichte und Prosa gelesen, sowohl in arabischer als auch in deutscher Sprache. Für die Übersetzung sorgt Petra Pape.
Mit: Nawras Diayb aus Tartus, Suhel Shamun aus Al Malikya, Mohammed Haykal aus Tartus

 

1. Februar 2016: Kurdische Musik
Cetin Oraner, geboren am 5. September 1966 in Nevsehir in der Türkei, kommt als Kind politischer Flüchtlinge 1973 nach München, lernt verschiedene Instrumente und hat bereits in seiner Kindheit erste Auftritte. Er ist aktiv in der deutschen Friedensbewegung mit Protestliedern und pflegt gemeinsame Auftritte mit Konstantin Wecker. 1989 bis 2011 engagiert er sich künstlerisch und politisch in der kurdisch-türkischen Friedensbewegung. Inzwischen hat er Einreiseverbot in die Türkei. Seit 2008 ist er Moderator einer kultur-politischen TV-Sendung. Zurzeit sitzt Cetin Oraner für Die Linke im Stadtrat München.

 

26. Oktober 2015: Musik aus Afghanistan
Menschen, die aus fernen Ländern zu uns kommen, sind uns fremd. Wir verstehen oft ihre Kultur nicht.  Bisweilen ist vom »Culture Clash« die Rede. Wer zu uns kommt, verändert unsere Welt. Das beste Mittel ist, sich kennenzulernen. Musik ist die Weltsprache und daher präsentieren wir afghanische Musik zum Eintauchen in  eine neue Welt.
Zu Beginn des Abends werden die Brüder Ali und Sahil  Alamyaar eine Einführung in ihr Geburtsland geben. Die beiden leben seit ca. 4 Jahre in Deutschland und gehen auf die Northeimer BBS, um ihr Abitur zu machen.
Sie sind professionelle Musiker. Ali hat in Kabul Musik studiert und auch schon gemeinsam mit seinem Bruder Fernsehauftritte gehabt. Das Programm beginnt mit Klassischer Musik und einem Table-Solo von Sahil. Danach folgen traditionelle afghanische Lieder und zum Abschluss präsentieren die Beiden Tanzlieder.

 

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