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In Alice Welt

Nach den Romanen von Lewis Carroll | nur vom 18. August bis 9. September

Nachdem in der Spielzeit 2017/18 George Orwells »1984« dem Publikum ein höchst ungewöhnliches Theatererlebnis bescherte, wird die Tiefgarage des Deutschen Theater Göttingen erneut zum Spielort. In seinen Romanen »Alice im Wunderland« und »Alice hinter den Spiegeln« entführt Lewis Carroll in eine fantastische Welt, in der die Gesetze der Realität aufgehoben scheinen. Wer dem weißen Kaninchen folgt, tritt ein, in ein Labyrinth, in dem die Fantasie keine Grenzen kennt, ins Reich der Logik, in dem das Paradoxon seine subversive Macht entfaltet. Was zunächst als pure Anarchie erscheint, hat jedoch Methode. Gezielt erschüttert Carroll bewährte Denkgewohnheiten und setzt Schritt für Schritt die menschlichen Ordnungskategorien außer Kraft. Raum und Zeit verlieren ebenso an Bedeutung wie Vernunft und Moral. Die Gesetze der Kommunikation werden unterlaufen und die Tiere übernehmen die Herrschaft über den Menschen. Und schließlich verliert auch das letzte Ordnungssystem, die Sprache, ihre Regeln, sie wird »unzuverlässig«. Carroll selbst veröffentlichte die beiden »Alice«-Romane als Kinderbücher und so wurden sie auch zu seinen Lebzeiten rezipiert. Es blieb späteren Lesergenerationen vorbehalten, zu entdecken, dass Alice’ Reise nicht nur in ein skurriles Märchenland führte, sondern auch in die Tiefenschichten des menschlichen Unterbewusstseins, und dass die Bewohner des Wunderlandes Abgründe freilegen.

Lewis Carroll
Lewis Carroll (1832-1898) war Autor, Fotograf, Mathematiker und Diakon. Berühmt wurde er mit »Alice im Wunderland« und »Alice hinter den Spiegeln«, sein literarisches Werk steht aber neben zahlreichen Veröffentlichungen mathematischer Fachliteratur. Seine ›Nonsense‹-Werke inspirierten u. a. James Joyce und André Breton, auch in der Malerei des Surrealismus spiegelt sich der Einfluss seiner Werke.

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