Kadri Voorand & Mihkel Mälgand im Doppelkonzert mit Jane Bunnett and Maqueque

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kadri Voorand & Mihkel Mälgand
Kadri Voorand voc und p
Mihkel Mälgand b
© Jake Farra

Kadri Voorand entwirft Klanggemälde im Großformat. Dazu braucht sie nichts als ihre fantastische Stimme, reichlich Charisma, etwas Technik für elektronische Effekte und mit Mihkel Mälgand am Kontrabass, einen versierten Duopartner. Die Musik der estnischen Sängerin und Komponistin bewegt sich an der Schnittstelle von Jazz, Pop und Folk. In ihrem Heimatland ist sie ein Star, dort tritt sie in großen Konzerthäusern auf. Und auch über die estnischen Grenzen hinweg erregt die junge Künstlerin mehr und mehr Aufsehen, insbesondere seit sie beim Label ACT unter Vertrag ist. Dort erschien im Frühjahr ihr drittes Album »In Duo with Mihkel Mälgand«. Das ausverkaufte Konzert der beiden im »Esel« in Sülbeck im vergangenen Jahr war umjubelt. Anlass genug, sie erneut in die Region zu holen. Musikalisch laufen lernte Kadri Voorand als Geigerin im Volksmusikensemble ihrer Mutter. Schon mit sechs Jahren schrieb sie eigene Lieder, als Teenager stellte sie eine A-Cappella-Band zusammen – ihr erster Schritt in Richtung improvisierter Musik. Sie studierte an der estnischen Musik- und Theaterakademie und der Königlichen Musikakademie in Stockholm. Ihr Talent machte schnell die Runde, was zu vielen Projekten mit einigen der besten Jazzmusiker Europas führte, u. a.  im EBU European Jazz Orchestra und mit dem Vokalensemble Estonian Voices. Doch schnell richtete sich Kadri Voorands Fokus auf Konzerte und Einspielungen mit ihren eigenen, höchst facettenreichen und virtuos vorgetragenen Songs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jane Bunnett and Maqueque
Jane Bunnett fl, ss
Melvis Santa voc, perc
Mary Paz congas, voc
Dánae Olano p
Tailin Marrero b
Yissy García dr

Mit Maqueque hat die kanadische Flötistin und Saxofonistin Jane Bunnett ein Ensemble aus herausragenden kubanischen Musikerinnen zusammengestellt. Was als Mentoring-Projekt begann, entwickelte sich rasch zu einer festen Band, die mit ihrer energetischen Mischung aus rhythmusgetriebenem Jazz und afrokubanischen Melodien begeistert. »This band sounds like no other today in Jazz«, lobte DownBeat das einzigartige Klangprofil.
Zur Querflöte gelangte Jane Bunnett, als sie sehnenscheidenbedingt das Klavierspielen aufgeben musste. Mit Steve Lacy nahm sie sich später den wohl brillantesten Sopransaxophonisten des Jazz zum Vorbild und Lehrer. Bereits vor dreißig Jahren spielte sie mit »Spirits of Havana« ihr erstes kubanisch inspiriertes Album ein, dem weitere folgten.
In den vergangenen Jahren feierten Maqueque weltweit Erfolge. Das Sextett hat mit »On Firm Ground / Tierra Firme« jüngst sein drittes Album vorgelegt – »Latin-Jazz mit viel gestalterischem Nachdruck«, wie das Magazin Jazzthing befand. Aber wer wird denn auf Tonträger zurückgreifen? Diese Frauenpower will live erlebt werden, wozu sich hier eine der in Europa raren Gelegenheiten bietet.

 

 

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