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Marie und Robert

Zum 100-jährigen Jubiläum der Uraufführung von Paul Hallers Theaterstück bringt Theater Marie eine Neuinszenierung der berührenden Geschichte von »Marie und Robert« auf die Bühne.

Beschrieben wird die Geschichte von Marie und Robert, ehemaliges Liebespaar und Nachbarn. Robert wohnt mit seiner Mutter im Haus seiner Eltern, das zu einem großen Anteil dem Nachbarswirt Theophil gehört. Dieser wiederum hat Marie geheiratet, als Robert für Ausbildungszwecke mehrere Jahre nicht da war. Die Mutter von Robert, Frau Schödler, will auf keinen Fall vor ihrem Tod aus dem Haus getragen werden. Die wirtschaftliche Situation ist prekär, die innere seelische Not der beiden Protagonisten groß.
Das Stück spielt auf engstem Raum in der Stube von Frau Schödler. Der Raum ist zu eng, um ein friedfertiges Nebeneinander der eigenwilligen Charaktere zu ermöglichen. Und so explodiert, was schon lange brodelte, dampfte und unter Hochdruck stand. Es kommt zu Mord und Totschlag. Marie und Robert gestehen sich ihre nie erloschene Liebe ein und können doch nicht zueinander finden.
Die Behandlung der Aargauer Mundartsprache und die Wucht der Bilder, mit denen die Figuren ihre Probleme beschreiben, sind von einer solchen Schönheit, dass sie uns auch heute noch überwältigen. Die Figuren sprechen in einer großen Dringlichkeit von ihren Zwängen und Sehnsüchten. Die Protagonisten sind sehr plastisch zu erleben und drängen sich förmlich auf.

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