Mechanische Tiere

Von Rebekka Kricheldorf

Der Zutritt zum Deutschen Theater Göttingen ist zurzeit versperrt, aber eine Installation vor dem Hauptportal des Theaters lässt ab Donnerstag, den 21. Januar die Passant*innen für einen kurzen Moment Teil des Theaters werden.
Scheinbar verwaist und durch den fehlenden Publikumsverkehr seiner Bestimmung entrückt, offenbart das Haus beim genaueren Hinhören sein Innenleben!
Rebekka Kricheldorfs Text »Mechanische Tiere« besteht aus szenischen Miniaturen, die das Publikum für einen Moment teilhaben lässt an der Welt der Selbstoptimierer*innen, Selbstzweifler*innen und Beziehungsproblematiker*innen. In gewohnt pointierter Weise, kreiert die Autorin Figuren, die wir kennen, die uns belustigen, erstaunen und deren Attitüden uns bekannt bis vertraut vorkommen.
Wir laden einmal mehr ein, trotz bleierner Schwere des pandemischen Alltages, beim Spaziergang durch die winterliche Kälte auf ungewöhnliche Weise dem Theater zu begegnen und Eindruck von der vitalen Kraft zu bekommen, die es auch jenseits der Bühne entfallten kann.
Das Deutsche Theater Göttingen sucht immer wieder nach Wegen, gerade in der Zeit der Kontaktvermeidung, sichtbar und erlebbar zu machen, wie sehr wir das Gegenüber brauchen und wie fundamental soziale Kontakte und Begegnungen, Stimulationen und Inspiration für unser Dasein sind.
Ohne Stimulation verödet das Denken, Inspiration weitet das Bewusstsein.
Das Denken ist analog!
Theater findet statt!
Hier einmal mehr coronasicher und einwandfrei abstandshygienisch!
Die Installation läuft täglich von 10.00-19.00 Uhr.

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