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Mit dem Moped nach Madrid

Eine musikalische Hommage an das Fernweh von Antje Thoms und Jan-S. Beyer
Uraufführung

Dass die Deutschen ein reiselustiges Völkchen sind, belegen zahlreiche Statistiken. Sie verfügen nicht nur über reichlich Urlaubs- und Brückentage, sondern meist auch über eine gut gefüllte Urlaubskasse. Wegen der sind wir an den Stränden dieser Welt zwar nicht immer beliebte, aber zumindest doch gern gesehene Gäste. Und kaum zeichnen sich am Horizont des grauen Arbeitsalltags ein paar freie Tage ab, packt uns das Fernweh und zieht uns ins nächste Reisebüro, wo dicke Kataloge und knallbunte Plakate das Glück unter Palmen, romantische Sonnenuntergänge, bunte Cocktails und üppige All-inclusive-Buffets versprechen. »Nix wie weg«, denkt sich der reiselustige Mensch, »schließlich ist es überall besser als im Büro«, und bucht, als stünde ihm seine Last Minute bevor.
Doch in Pandemiezeiten ist unser Radius klein geworden, die Fernreise in weite Ferne gerückt. Last Minute war vorletztes Jahr, statt schneller Befriedigung des Sonnenhungers zu Schnäppchenpreisen, ist sorgfältige Reiseplanung angesagt. Und die beginnt im Reisebüro. Da die Seychellen grade ebenso unerreichbar sind wie der Zuschauerraum des heimischen Stadttheaters, wird das Deutsche Theater Göttingen sein Parkdeck kurzerhand in eine Urlaubsoase verwandeln und auf der Laderampe ein Reisebüro eröffnen. Denn eines haben Theater und Reisebüro schließlich gemeinsam: Beide handeln mit Träumen, Sehnsüchten und einer Welt, die immer ein bisschen besser ist als die Realität. Und so wird Ihnen unser erfahrenes musikalisches Team mit einer ausgefeilten Playlist helfen, den Frust über den vermasselten Urlaub zu überwinden. Vergessen Sie unter dem funkelnden Göttinger Sternenhimmel die eingeschränkte Reisefreiheit und lauschen Sie Songs, die von Fernweh und Reiselust, von Sehnsuchts- und Urlaubsorten handeln und die Gewissheit vermitteln, dass das eines Tages wieder möglich sein wird: Mit dem Moped kurzerhand nach Madrid zu fahren.
»Mit dem Moped nach Madrid« ist open air, abstandsgeregelt und hygienekonzeptioniert.

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