Perspektive Schweiz

Schwyzerörgeli Adrian Würsch

Leitung Christoph-Mathias Mueller

 

An Volksinstrumenten hat die Schweiz mehr zu bieten als nur das Alphorn – so unter anderem das Schwyzerörgeli, eine Variante des Knopfakkordeons. Als diatonisches Instrument mit »wechseltönigem« Diskant (beim Auseinanderziehen und Zusammendrücken des Balgs erklingen unterschiedliche Töne) war das Schwyzerörgeli traditionell auf recht simple Harmonien beschränkt. Doch in letzter Zeit haben Musiker wie Markus Flückiger immer neue Einsatzmöglichkeiten dafür gefunden, und auch Adrian Würsch, der bei Flückiger an der Musikhochschule Luzern studiert, zählt zu den »jungen Wilden«, die dafür sorgen, dass das Örgeli heute bei der jungen Generation als cool gilt. Obwohl in der Volksmusik verwurzelt, ist Würsch offen für alle erdenklichen Musikstile von Klassik bis Pop.

Offen für Schweizer Volksmusik zeigte sich der 13-jährige Felix Mendelssohn bei einer Urlaubsreise: In das Scherzo seiner Streichersymphonie Nr. 9 arbeitete er kurzerhand einen Jodler der Landleute ein. Neben diesem Satz spielt das Göttinger Symphonie Orchester Edward Staempflis Variationen über ein Tessiner Volkslied und die impressionistisch beeinflussten Jahreszeiten-Tondichtungen zweier weiterer gebürtiger Schweizer: Ernest Blochs musikalische Darstellung von »Winter« und »Frühling« sowie eine »Sommer-Pastorale« Arthur Honeggers.

 

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