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Rechts(D)ruck

Drei Tage Antipopulismus | 8.-10. September 2017

Es ist kein spezifisch deutsches Phänomen: In ganz Europa und auch in Amerika sammeln sich rechte Kräfte zum Angriff auf offene, demokratische Gesellschaften. Als Allheilmittel gegen die Unübersichtlichkeit der globalen Welt wird Nationalismus wieder salonfähig und Populisten erklären die vermeintliche Stimme des Volkes zur letztinstanzlichen Wahrheit. So lässt sich jeder Diskurs, der ja die Grundlage der Demokratie ist, im Keime ersticken und im Namen des Volkes werden jene raunenden Begriffe wiederbelebt, die das Land schon einmal ins Verderben geführt haben.

Das Deutsche Theater Göttingen hat in der vergangenen Spielzeit mit mehreren Projekten beleuchtet, wie fließend der Übergang zum totalitären Staat verlaufen kann, wenn Populisten den politischen Raum besetzen. Daher werden diese Produktionen noch einmal an einem langen Wochenende gezeigt, ergänzt durch eine Stadtführung und eine hochkarätige Podiumsdiskussion über den politischen Klimawandel.

 


Der Untertan

Heinrich Mann
8. September | 18.00-19.30 Uhr | DT – 2
Zum Stück


Mein Kampf

George Tabori
8. September | 20.30-22.10 Uhr | DT – 1
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Unser Dorf soll schöner werden

Klaus Chatten
8. September | 20.00-21.10 Uhr | DT – X Keller
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Zeit bezeugen – Kindheit in der NS-Zeit

Uraufführung
Gernot Grünewald
Ein Projekt des Deutschen Theater Göttingen mit der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel im Rahmen von SCHULE:KULTUR!
9. September | 14.00-15.00 und 19.00-20.00 Uhr | DT – 2
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Deine Helden – meine Träume

Karen Köhler
9. September | 16.00-17.00 Uhr |   DT Mobil im Mack-Planck-Gymnasium
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PEAK WHITE oder Wirr sinkt das Volk

Kevin Rittberger
Uraufführung
9. September | 18.00-19.40 Uhr | DT – 1
Zum Stück


Literarischer Hausbesuch

Schule der Diktatoren
9. September | 18.00 Uhr
Zur Lesung


Politischer Klimawandel

Podiumsdiskussion mit TeilnehmerInnen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft u. a. mit Prof. Dr. Dr. Heinrich Detering, Literaturwissenschaftler Universität Göttingen, Moderation
Julia Friedrichs Autorin von WIR ERBEN und Journalistin beim WDR und der ZEIT
Jens Jessen, Journalist und Redakteur des Feuilletons der ZEIT
Prof. Dr. Sascha Münnich, Institut für Soziologie, Universität Göttingen
Dr. Karin Uphoff, Expertin für Kommunikation und Begegnung, mehrfach ausgezeichnete Unternehmerin, Dozentin, 6-fache Mutter

Die Diskussion findet im Rahmen des Festivals gegen den Rechtsdruck statt.

9. September | 20.30 Uhr | DT – 1
Zum Stück


Göttingen in der NS-Zeit

Stadtführung
10. September | 11.00 Uhr

Zur Führung


DT Wortwechsel spezial

mit Dr. Christian Riemenschneider
10. September | 13.30 Uhr | DT – 2
Zum Wortwechsel


Die Nutznießer – ›Arisierung‹ in Göttingen

Gesine Schmidt
Uraufführung
10. September | 15.00-16.50 Uhr | DT – 1
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Trailer

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