Séance à Harry Rowohlt

Mit Frank Schulz, Susanne Fischer, Gerhard Henschel

Harry Rowohlt hatte vor allem eines: Haltung. Freunden begegnete er mit diebischem Vergnügen an der gelungenen Formulierung, die Kritik der Gegner parierte er mit unvergleichlicher Wonne. Er nahm das Blatt vom Mund und steckte es direkt in seine Schreibmaschine; seine Briefe gelten als Meisterstücke einer vernachlässigten Kunst. In Wort und Bild beschwören nun Frank Schulz, Susanne Fischer, Gerhard Henschel und andere Weggefährten den begnadeten Übersetzer, Kolumnisten und Vortragskünstler herauf. Harry Rowohlt war Autor, Übersetzer, Vortragskünstler und Gelegenheits-Schauspieler der »Lindenstrasse«, am 15. Juni 2015 verstarb er. 2001 wurde der bissige Wortschleuderer mit dem Satirepreis »Göttinger Elch« ausgezeichnet, folgerichtig schließt sein Werk nun die von der Stadt Göttingen initiierte Reihe »Spötterdämmerung« ab, die den Sommer über mit Gästen wie Axel Hacke, Gerhard Polt und Stefanie Sargnagel Georg-Christoph Lichtenberg gefeiert hat.

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