Deidamia (HVW 42)

dt.1
Premiere 15. Mai 2026
Dauer 210 Minuten
15.05
Fr
18:00-21:30 Uhr
16.05
Sa
18:00-21:30 Uhr
18.05
Mo
15:00-18:30 Uhr
24.05
So
17:00-20:30 Uhr
25.05
Mo
17:00-20:30 Uhr
Regie und Musikalische Leitung: George Petrou 

Bühnenbild und Kostüme: Giorgina Germanou

Musik: Kammerchor der Universität Göttingen

Mit: Nicolò Balducci, Sarah Gilford, Sophie Junker, Petros Magoulas, Rory Musgrave, Bruno de Sá
Heldentum liegt nicht in der Stärke, sondern in der Verletzlichkeit. Achilles ist eine strahlende Figur der griechischen Mythologie, doch wie jeder Superheld hat auch er seinen wunden Punkt. Diese sprichwörtliche Achillesferse ist sogar in das kulturelle Gedächtnis eingegangen. Im Mittelpunkt von Händels letzter Oper steht jedoch nicht Achilles, sondern seine Geliebte Deidamia. Als Heldin des Stücks hat auch sie ihren wunden Punkt: Sie liebt Achilles.

Mit »Deidamia« beschließt Händel den Reigen seiner italienischen Opern in London und wendet sich fortan verstärkt der Komposition von Oratorien zu. Freude und Leiden liegen eng beieinander in diesem tragikomischen Letztling. Für das Libretto spickte Paolo Antonio Rolli den griechischen Heldenmythos mit reichlich Humor. Heldentum und heimliche Liebe flankiert von pastoralem Idyll, heiterer Travestie, Jagdspektakel und bewaffnetem Tumult, diese Achterbahnfahrt der Gefühle mag Händel verlockt haben, der den Stoff musikalisch mit ausgefeilter Psychologie in den Solonummern und stilistischem Reichtum in den Orchesterpassagen realisiert.

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