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Familie Flöz – Feste

In einem herrschaftlichen Haus am Meer soll eine Hochzeit stattfinden. Hinten, im dunklen Betriebshof, wird geliefert, geputzt, geräumt, bewacht und entsorgt. In einer poetischen Melange aus bitterer Tragik und düsterem Slapstick geben die liebenswerten Charaktere ihr Bestes, um die reibungslose Versorgung des prächtigen Hauses am Meer zu sichern. Dazu verurteilt, schwach zu bleiben, kämpfen sie um ihre Würde und den Respekt der Starken und Reichen.
Aber plötzlich ist das Meer verschwunden und es bleibt nur eine Wüste aus Sand und Stein. Für einen Augenblick steht alles still. Doch die Musik spielt lauter, das Fest der Liebe soll weitergehen.
»Feste« ist ein Märchen ohne Worte. Eine tragikomische Geschichte über die Jagd nach dem individuellen Glück – hinter der sich jedoch noch mehr verbirgt: Gleich den Engeln von Paul Klee, bezeugen die Masken mit ihrer stillen Unbeweglichkeit den tosenden Wahnsinn des Fortschritts.

Familie Flöz spielt mit Masken und ohne Sprache. Nur durch die Ausdruckskraft ihrer Körper zeigen die Spieler die ganz Bandbreite menschlicher Emotionen. Sie schaffen Werke von großer poetischer Kraft, die in Erinnerung bleiben. Weil sie konsequent auf Sprache verzichten, gastieren sie weltweit, werden überall verstanden und begeistert gefeiert.

Foto Simon Wachter

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