Welcome to Schöny – please get the fuck out!

Komödie von Rebekka Kricheldorf • Uraufführung
dt.1
Premiere 05. September 2026
05.09
Sa
19:45-19:45 Uhr
07.09
Mo
19:45-19:45 Uhr
17.09
Do
19:45-19:45 Uhr
02.10
Fr
19:45-19:45 Uhr
27.10
Di
19:45-19:45 Uhr
18.12
Fr
19:45-19:45 Uhr
08.01
Fr
19:45-19:45 Uhr
13.01
Mi
19:45-19:45 Uhr
20.01
Mi
19:45-19:45 Uhr
20.02
Sa
19:45-19:45 Uhr
Der Vorverkauf für die Spielzeit 26/27 beginnt am 10.07.2026.

Rebekka Kricheldorf war Hausautorin am Nationaltheater Mannheim und am Theaterhaus Jena. Sie schrieb Auftragswerke unter anderem für das Deutsche Theater Göttingen, Staatstheater Kassel, Deutsche Theater Berlin und Theater Heidelberg. Sie erhielt den Publikumspreis des Heidelberger Stückemarkts, den Verleger*innenpreis, den Kleist-Förderpreis, den Schiller-Förderpreis des Landes Baden Württemberg und den Kasseler Preis für Komische Literatur sowie Einladungen zu den Mülheimer Theatertagen und den Autor*innentheatertagen Berlin.
Das ehemalige Fischerdörfchen Schöny an der Brrrda hat alles, was das Tourist*innenherz begehrt: wunderschöne Strände, imposante Berge, eine pittoreske mittelalterliche Innenstadt. Dazu tolle Museen, urige Kneipen, ja, und seit dem Bauernmädchen Mia auf dem Gipfel des Mount Gregory der Mittelfinger der heiligen Joni erschien, ist Schöny sogar ein Wallfahrtsort. Schön! Jedoch: Seit Schöny auch noch Schauplatz einer weltweit beliebten Fernsehserie wurde, wird das Dörfchen regelrecht überrannt. Proteste wütender Bewohner*innen häufen sich, denn sie sehen sich von mehr und mehr Lärm und Wohnraumknappheit bedroht. Aber es gibt auch die anderen, die sich am Tourismus eine goldene Nase verdienen... Bevor sich die Gräben unüberwindbar vertiefen und die Stimmung endgültig kippt, beruft die Bürgermeisterin eine Krisensitzung ein. Soll man den radikalen Schrittwagen? Eine Null-Tourismus-Politik für Schöny? Ist das die Rettung oder müssen dann alle zurück zur Fischerei? »Welcome to Schöny – please get the fuck out!« ist eine Komödie, die Fragen nach der Zukunft des Reisens stellt: Gibt es wirklich ein Menschenrecht auf Fernreisen? Und wie viel Prozent der Erdbevölkerung profitiert davontatsächlich? Ist ein moralisch okayer Tourismus überhaupt möglich? Oder wäre es angesichts der Weltlage nicht sowieso angemessener, zuhause zu bleiben?