Wer kocht, schießt nicht

Eine Satire von Michael Herl
dt.stadt
Premiere 20. Oktober 2010
Dauer 70 Minuten
01.12
Di
20:00-21:10 Uhr
11.12
Fr
20:00-21:10 Uhr
»Wer kocht, schießt nicht« ist ein Muss für alle Gourmets und für Gourmands, für Hobbyköche und für Profiköche, für Feinkosthändler und für Feinkostkäufer, für Metzger und für Vegetarier – und für alle mit Sinn für gutes Essen und bösen Humor. Eine gnadenlose Abrechnung mit allem, was mit Fast Food, Convenience-Produkten und Kochen ohne Zeit und Muße zu tun hat – gleichzeitig eine sensibel-sarkastische Beschreibung des Wahns um Kochen, Essen, Trinken, Denken, Handeln und Sein in modernen Zeiten.« (Michael Herl)


Regie Lutz Keßler
Kostüme Heidi Hampe
Fotos Isabel Winarsch



Dieses Projekt wird gefördert durch »Resiliente Innenstädte in Niedersachsen«, ein Projekt in Beteiligung der Europäischen Union, dem Land Niedersachsen und der NBank.
Eigentlich ist Dr. Kögel Molekularbiologe, doch das Leben hat es nicht besonders gut mit ihm gemeint: Keine Frau, keine Familie, kein Job. Härter hätte es den Gastwirtssohn aus dem Sauerland kaum treffen können. Aber natürlich geht es noch schlimmer: Das Arbeitsamt schickt ihn, den passionierten Hobbykoch, ausgerechnet zur Firma ›Schnell & Lecker‹. Hier soll er einem sorgsam ausgewählten Testpublikum demonstrieren, wie unnötig, überholt und antiquiert die traditionelle Zubereitung von Speisen im Vergleich mit den Fertiggerichten der Firma ›Schnell & Lecker‹ ist. Macht Kögel anfangs noch gute Miene zum bösen Spiel, gerät seine Präsentation bald zu einer ebenso humoristischen wie bösen Abrechnung mit den Abstrusitäten der modernen Nahrungsaufnahme.