Florian Rynkowski

Florian Rynkowski, geboren in Dresden und aufgewachsen in Weimar, studierte E-Bass, Kontrabass und Komposition in Weimar, Helsinki, Ghana und Köln. Er ist Mitglied verschiedener Ensembles an den Schnittstellen von Jazz, Alter Musik, Minimal Music und Pop. Seine Arbeiten sind von Interdisziplinarität geprägt; so bringt er für sein Projekt momentum neue und alte Instrumente sowie Improvisation und Komposition im Kirchenraum zusammen. Dabei fließt das Präparieren konventioneller und der Bau unkonventioneller Instrumente regelmäßig in seine künstlerische Praxis ein.
Seit 2012 komponiert, arrangiert und konzertiert er für zahlreiche Bühnenmusiken im Auftrag von Theater- und Opernhäusern. Er schreibt Filmmusiken und realisiert Projekte mit Tanz- und Lichtkunst.
Für seine Arbeit erhielt er mehrere Auszeichnungen: 2017 war er Preisträger des Neuen Deutschen Jazzpreises mit dem Philipp Brämswig Trio, 2019 folgte eine Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik mit »Luciel – …and that’s all I remember«. Die in der Spielzeit 2024/25 am Schauspielhaus Graz entstandene Produktion »Minna von Barnhelm oder die Kosten des Glücks« (Regie: Ulrike Arnold) wurde für den Nestroy-Preis nominiert und gewann das nachtkritik-Theatertreffen 2025.

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