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Der perfekte Moment - total verpennt

Der Mensch hat sich angewöhnt, das Leben als Herausforderung zu begreifen. Doch während er sich beruflich wie privat unermüdlich der nächsten Challenge stellt, macht sich subversiv eine Sehnsucht nach Entschleunigung in ihm breit. Einfach mal das Leben in Ruhe genießen, die Seele baumeln lassen. Allerdings sind gerade das die kostbarsten Augenblicke im Leben und die sollten nicht en passant stattfinden. Der perfekte Moment braucht die perfekte Inszenierung und schon ist er wieder da, der Stress. Also einfach mal abhängen, den perfekten Moment verpennen und sich der Langeweile aussetzen, denn Langeweile, das weiß der leistungsorientierte Mensch, ist die unverzichtbare Grundlage der Kreativität. Einerseits lohnt es sich, die ›Todo-list‹ komplett zu ignorieren, andererseits bleiben dann auch die Erfolgserlebnisse aus. Prokrastination kann in gar nicht so seltenen Fällen als Nebenwirkungen Unzufriedenheit und Depressionen hervorrufen. Horst Evers‘ Texte sind der ausgewogenen Work-Life-Balance auf der Spur.

Horst Evers
Horst Evers bezeichnet sich selbst als Geschichtenerzähler. Zugunsten dieser Profession gab er sein Lehramtsstudium früh auf. Als Eilzusteller bei der Post und als Taxifahrer konnte er nicht nur seine künstlerischen Aktivitäten quer subventionieren, sondern auch tiefe Einblicke in die Absurdität der menschlichen Existenz gewinnen. Diese spiegeln sich in seinen Geschichten wider, in denen ein pointiertes Bild unserer Zeit entsteht.

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