Die Frau in Schwarz

Susan Hill und Stephen Mallatratt • Deutsch von Saskia Wesnigk
dt.x
Premiere 11. Dezember 2022
Dauer 75 Minuten
27.02
Di
20:30-21:45 Uhr
12.03
Di
20:30-21:45 Uhr
Susan Elisabeth Hill, 1942 in der Grafschaft North Yorkshire geboren, ist eine englische Roman- und Sachbuchautorin. Zu ihren bekanntesten Werken gehören ihre Romane im Stile der Schauerliteratur u. a. »Rebeccas Vermächtnis«, »Das Gemälde« und »Die Frau in Schwarz«. Letzterer wurde 2012 mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle verfilmt. Ebenfalls 2012 wurde ihr der Order of the British Empire für ihre literarischen Verdienste verliehen.
Stephen Mallatratt (1947-2004) war ein britischer Autor sowie Schauspieler und vor allem für seine Arbeiten für britische Fernsehserien bekannt. Im Jahre 1987 bekam er den Auftrag, für das Stephen Joseph Theatre in Scarborough ein Weihnachtsstück zu schreiben. Fasziniert von Susan Hills »Die Frau in Schwarz« machte er sich in kürzester Zeit daran, den Roman in ein Zwei-Mann-Theaterstück umzuschreiben. Die Produktion wurde ein unvergleichlicher Erfolg und »Die Frau in Schwarz« ist bis heute eines der am längsten laufenden Stücke im Londoner Westend.
England zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Der junge Anwalt Arthur Kipps folgt dem Auftrag, in einem gottverlassenen Ort an der englischen Küste an der Beerdigung einer verstorbenen Klientin teilzunehmen und anschließend ihren Besitz aufzulösen. Auf der Beerdigung fordert eine erschreckend krank aussehende Frau in Schwarz seine ganze Aufmerksamkeit. Als er die Bewohner des Ortes auf die mysteriöse Frau anspricht, reagieren diese panisch und drängen den Anwalt dazu, nach Hause zurückzukehren. Alle guten Ratschläge missachtend, tritt Arthur trotzdem die Reise zum Gut der Verstorbenen an und findet ein herrschaftliches Anwesen im Moor vor, das bei Flut vom Festland abgeschnitten ist. Beim Sortieren alter Unterlagen entdeckt er eine Kiste mit Briefen, die bruchstückhaft von einer entsetzlichen Tragödie erzählen, die auf der Insel passiert ist. Trotz des Flehens der Ortsbewohner, die Geschichte auf sich beruhen zu lassen, recherchiert Arthur weiter und stößt bald auf das schreckliche Geheimnis der Frau in Schwarz. Doch der Gefahren, die mit diesen Enthüllungen einhergehen, wird er sich erst bewusst, als es zu spät ist …

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Pressestimmen

Grusel auf der Kellerbühne »Ganz fein modelliert Thalmeyer seine Figuren. Nuancen reichen ihm, um den Bahngast, den Kutscher und den Wirt zu zeigen. Das ist beeindruckendes Schauspiel. Eine ganz andere Herausforderung meistert Majewski … Auch den jungen Kipps spielt er souverän … Sehr präzise hat Regisseur Münzel das 75-minütige Stück inszeniert.«
Peter Krüger-Lenz, Göttinger Tageblatt Online 12.12.2022

Mit fast Nichts zum gelungenen Abend »Fast unglaublich, mit wie wenigen Mitteln die Geschichte förmlich zum Leben erweckt wird … Hier zählt die Kunst, aus dem Nichts klare Bilder zu kreieren, hier zählt das Können, viele Dinge, die nicht da sind, zu erspielen. Darin sind Majewski und Thalmeyer groß. Dabei werden sie unterstützt mit vielen Möglichkeiten, die die Technik am Theater bietet … Ein rundum gelungener, unterhaltsamer Abend, bei dem es keine Sekunde langweilig wird.«
Ute Lawrenz, HNA 14.12.2022

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