Einszweiundzwanzig vor dem Ende

Komödie von Matthieu Delaporte
dt.x
Premiere 21. Januar 2024
Dauer 82 Minuten
03.03
So
18:00-19:22 Uhr
19.03
Di
20:30-21:52 Uhr
28.03
Do
20:30-21:52 Uhr
Bernhards Leben hat bisher keine große Erfüllung für ihn bereitgehalten. Beruflich ist er unzufrieden, sein Humor lässt selbst in Bernhards Augen zu wünschen übrig und in der Liebe hat es bisher auch nicht geklappt. Kurzum: Er ist des Lebens überdrüssig. Als er im Fenster steht, um es zu beenden, zögert er aber – gerade lange genug, bis ein Klopfen an der Tür ihn vom Springen abhält. Doch die Erleichterung währt nur kurz: Der Mann, der vor Bernhards Wohnungstür steht, ist niemand geringeres als der Tod persönlich! Statt seines Amtes zu walten, kommt der jedoch mit Bernhard ins Gespräch und bald wird klar, dass die beiden sich gar nicht so unähnlich sind, einander sogar helfen könnten. Mitten im besten Geplauder stellt sich heraus, dass der Tod sich im Stockwerk geirrt hat und eigentlich zu Bernhards Nachbarin Clara muss. Kann Bernhard es schaffen, seinen Überdruss hinter sich zu lassen und Clara vor dem Tod zu bewahren? Mit feinem Humor lässt Erfolgsautor Matthieu Delaporte die Hoffnung auf neue Lebenslust und sogar eine Liebesgeschichte aufflammen – obwohl der Tod schon auf der Matte steht.
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Pressestimmen

Ein Abend der leisen Töne »›Einszweiundzwanzig vor dem Ende‹ hat im dt.x Keller Premiere gefeiert, auf Tuchfühlung mit den Zuschauer*innen, die sich über die wunderbar leise, hintergründige, leichtfüßige Inszenierung des Hausherrn Erich Sidler nachhaltig freuten … Das Stück endet so leise, wie es begonnen hat. Und es ist nicht etwa todtraurig, sondern heiter, von wahren Goldadern des Witzes durchzogen mit einem intelligenten Humor, der die Schwere des Themas gewichtslos werden lässt … Sidler hat die drei Rollen mit den erfahrensten Stützen seines Ensembles besetzt. Gerd Zinck ist Bernhard, virtuos in seiner Schüchternheit, seinen unendlichen Entschuldigungen. Ronny Thalmeyer ist eigentlich der nette Herr von nebenan, der am liebsten keiner Fliege etwas zuleide tun würde … und Gaby Dey krönt den Schluss des Stücks mit anrührender Scheu und Zartheit, das kurze Gespräch Claras mit Bernhard geht unter die Haut.«
Michael Schäfer, Göttinger Tageblatt 23.1.2024

Auch der Tod kann sich mal irren »Das Theaterstück, inszeniert von DT-Intendant Erich Sidler, behandelt ein schweres Thema, den Suizid, jedoch mit einer Leichtigkeit, die besonders auf den Text von Mathieu Delaporte zurückzuführen ist ... Den Darsteller*innen gelingt eine wunderbar stilllebig, leise und humorvolle Inszenierung, die von den großen Gegensätzen zwischen dem Tod und Bernhard lebt. Sie lässt am Ende ein beeindrucktes Publikum zurück, welches mit großem und langem Applaus den Darstellenden die Ehre erweist.«
Vincent Sartorius, Scharfer Blick/Kritiker*innenclub 14.2.2024

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