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Gespräch wegen der Kürbisse

Komödie von Jakob Nolte
Die Freundinnen Elisabeth Mishima und Anna Krachgarten treffen sich nach langer Zeit im Café. Elisabeth hat Karriere bei einem Luft und Raumfahrtunternehmen gemacht und entwickelt eine Kanone, mit der man Menschen ins Weltall schießen kann. Sie ist zwar verheiratet, aber irgendwie nicht glücklich.
Anna kommt mit ihrem Freund frisch aus dem Türkeiurlaub. Sie hat lange gar nichts getan, wie Elisabeth urteilt. Außer vielleicht, sich aus lauter Langeweile falsche Geschichten und Halbwahrheiten auszudenken. Als Grund dafür gibt Anna den Selbstmord ihres Vaters an. Oder war es doch Mord? Oder lebt er noch? Auf jeden Fall war der Vater zuletzt in China. Oder doch in Hüldrowthéth? In Ai Faszthalach‘h? Ost-Lumdrawituahaa na? Und was hat es eigentlich damit auf sich, dass Anna sich in Izmir an den Glockenklängen stört, die die Klöppel in den Kürbissen hervorbringen, die in den Bäumen hängen? In jedem Fall haben die Freundinnen schon nach den ersten Schlucken Milchschaum raus, was die andere auf die Palme bringt. Und sie scheinen eine perfide Lust daran zu empfinden, ihre Freundschaft auf diese Weise in Gefahr zu bringen.

Jakob Nolte
Jakob Nolte wurde 1988 in Barsinghausen am Deister geboren. Er studierte Szenisches Schreiben an der UDK Berlin. Mit Michel
Decar gewann er 2013 den Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin für das gemeinsame Stück »Das Tierreich«, das bereits an über 15 Theatern zur Aufführung kam. Jakob Noltes Debütroman »ALFF« erschien 2015 auf Deutsch und Englisch beim digitalen Modellprojekt Fiktion sowie als Buch bei Matthes & Seitz Berlin. 2016 war er Stipendiat der Villa Kamogawa in Kyoto. »Gespräch wegen der Kürbisse« ist 2016 bei den Autorentheatertagen Berlin ausgezeichnet und uraufgeführt worden.

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