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dosenfleisch

Wenn die Autobahn sich durch das Tal fräst, müssen Natur und Mensch weichen. Auch das Geburtshaus von Beate musste platzmachen und so wurde sie zur Raststättenbesitzerin. Ihr Autohof ist ein limbusartiger Ort, ein Zeitvakuum, das die Reise unterbricht. Eine Stunde und zehn Minuten verbringt der Durchschnittsbesucher an der Raste. Doch Rolf bleibt, er wartet auf den nächsten Unfall. Als Versicherungsgutachter hat er ein geschultes Auge für Gefahrenlagen und erkennt das Unheil, das über die Autobahn heranrollt. Das Tableau komplettieren Jayne, eine ehemalige Schauspielerin und ein Fernfahrer. Gemeinsame rasten sie und warten auf den drohenden Blechschaden.
Ferdinand Schmalz hat mit »dosenfleisch« eine dystopische Ode auf alles mit der Autobahn Verbundene geschrieben. Sie ist Metapher für morbide Gefahren des Alltags, den unberechenbar-tödlichen Individualverkehr und gleichzeitig Milieustudie rastlos rastender Figuren.

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