Ronja Räubertochter

Familienstück von Astrid Lindgren für die Bühne bearbeitet von Barbara Hass
dt.1
Premiere 20. November 2022
Dauer 75 Minuten
Ab 6+ Jahren
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Astrid Lindgren
Es gibt wohl kaum eine bekanntere Autorin von Kinder- und Jugendbüchern als die 1907 geborene Schwedin Astrid Lindgren. Mehr als 70 Bücher hat sie im Laufe ihres langen Lebens geschrieben und nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene lieben ihre Figuren, die meist ungeheuer fantasievoll, stark und sehr eigen sind. In über 80 Sprachen wurden ihre Bücher übersetzt und sie begleiten Kinder in sehr unterschiedlichen Kulturen auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Astrid Lindgren verstarb im Jahr 2002.
Als Räubertochter muss Ronja ziemlich viele Gefahren kennen und meistern lernen, denn im Wald gibt es den Höllenschlund und dichten Nebel, Wilddruden und Graugnome, Irrwege und (nicht zu vergessen!) andere Räuber. Zum Stolz ihrer Eltern schlägt sie sich dabei wacker, lebensfroh und sogar mit viel Zugewandtheit. Als sie eines Tages auf einem ihrer Gänge durch den Wald Birk kennenlernt, entspinnt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden und sie verstehen sich nicht nur gut, sondern helfen sich gegenseitig in Notsituationen. Das einzige Dilemma ist: Birk ist der Sohn von Borka, dem mit Ronjas Vater Mattis verfeindeten Räuberhauptmann und dadurch ist es den Kindern laut den Vätern verboten, sich weiterhin zu sehen. Schaffen es Ronja und Birk, ihre Freundschaft nicht aufzugeben und stattdessen vielleicht sogar althergebrachten Gräben zwischen den Vätern zu überwinden und aus zwei verfeindeten Räubersippen eine friedliche Gemeinschaft werden zu lassen? Sie riskieren und wagen viel, ihr Zusammenhalt macht sie stark in einem Kampf um gegenseitige Akzeptanz und ihr Wissen um die Macht der Freundschaft hilft ihnen in den Konflikten. Bis sie es schließlich schaffen, die Eltern zu etwas zu bewegen, was sie vorher nie bereit gewesen wären zu tun!
Letztes Jahr feierte Astrid Lindgrens »Ronja Räubertochter« 40. Geburtstag und seit dem Erscheinen hat das Kinderbuch nichts verloren an seiner Utopie und dem Glauben an die Kraft der Kinder.
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Pressestimmen

Das Deutsche Theater Göttingen entführt in den Mattiswald »Viel Humor, ein liebevolles Bühnenbild, kreative Kostüme und eine Geschichte mit Spannung und Witz für Groß und Klein: Die Premiere des Familienstücks ›Ronja Räubertochter‹ hat am Sonntag viele Theaterbesucher begeistert … Muth und Schulze zeigen wunderbar die verspielte Freundschaft der beiden, das Necken, die verlegenen Momente, wenn sie kurz ernst werden und sich gestehen, wie gern sie sich haben … Trotz der ernsten Momente des Stücks lebt die Inszenierung von Theo Fransz, vor allem von ihrem Humor, der Jung und Alt im Publikum immer wieder zum Lachen bringt … Zum Humor gesellt sich zusätzlich ein wunderbar passendes, liebevoll gestaltetes Bühnenbild sowie die detailreich gearbeiteten Kostüme der Räuber, Druden und Gnome, die die Zuschauerinnen und Zuschauer sofort in den Mattiswald versetzen … Das Stück endet schließlich, wie es begonnen hat: Mit einem Donnergrollen. Mit tosendem Applaus und begeistertem Füßestampfen verabschiedet das Publikum die Darstellerinnen und Darsteller – und hört gar nicht mehr auf zu applaudieren. Zahlreiche Male kommt die Besetzung erneut auf die Bühne, ehe das Klatschen verebbt und die Zuschauerinnen und Zuschauer die Welt von Ronja Räubertochter wieder verlassen.«
Mailin Matthies, Göttinger Tageblatt Online 20.11.2022

Gnome und Glühwürmchen »Im ›Abenteuerspielplatz‹ von Bühnenbildnerin Bettina Weller hat Regisseur Theo Fransz eine bilderreiche Umsetzung der Geschichte von Astrid Lindgren gefunden … Nicht nur das Spiel macht hier die Musik. Stimmungstragend sind auch Beleuchtung, Videoeinspielungen und die Klänge von Michael Frei … Die kurzweilige Inszenierung mit vielen kleinen Überraschungsmomenten hat das Publikum mit Kindern und Erwachsenen Zuschauern im vollen Haus zu viel Applaus mit Trampeln und Johlen bis zu Standing Ovations hingerissen. Kurzweilig, bilderreich und fantasievoll – mit vielen kleinen Überraschungsmomenten.«
Ute Lawrenz, HNA 22.11.2022

Räuber, die sich liebhaben »Kann es gutgehen, eine aus Buch und Film bekannte und geliebte Geschichte auf die Bühne zu bringen? Simon Gottwald ist der Meinung: Ja, das funktioniert sehr gut. Ein Blick in den vollen Saal des Deutschen Theaters Göttingen zeigt, dass Astrid Lindgrens ›Ronja Räubertochter‹ sich noch immer großer Beliebtheit bei allen Altersstufen erfreut. Die Inszenierung von Theo Fransz (Regie) und Sonja Bachmann (Dramaturgie) begeht aber nicht den Fehler, Buch oder Film eins zu eins auf die Bühne übertragen zu wollen, sondern bringt gelungene Einfälle ein und zeigt viel Liebe zum Detail. Dabei beweist sie ein gutes Gespür für die eigentliche Zielgruppe dieses Theaternachmittags und lässt neugierige Tiere als muntere Handpuppen oder am Draht auftreten – oder auf einem ferngesteuerten Flitzer über die Bühne huschen. Eine aufwändige Videoprojektion belebt den Hintergrund mit Geistern, Wolken und Blitzen. Andauernd gibt es etwas auf der Bühne zu entdecken, immer wieder überrascht der Reichtum an Ideen … Auch für die Erwachsenen ist einiges dabei, zum Beispiel das ausnehmend gut gelungene Bühnenbild, das aus der Räuberburg eine Industrieruine und aus der Höhlenzuflucht von Ronja und Birk einen vollkommen verrosteten Straßenbahnwaggon macht.«
Simon Gottwald, litlog.de 25.11.2022

Freundschaft, Vertrauen und Zuneigung »Der Fokus liegt auf Freundschaft, Emanzipation, Vertrauen und das Infragestellen von Geschlechtsstereotypen. Das für die ganze Familie ausgeschriebene Bühnenstück balanciert zwischen einer für Kleinkinder verständlichen Darstellung, aber auch für Eltern ansprechendes Schauspiel. Der Spagat gelingt dem Ensemble mit Schlagseite für die Kinder. Allerdings gibt es auch Pointen für die Eltern … Ronja und Birk verkörpern die beiden Räuberkinder sehr ausdrucksstark und hingebungsvoll … In dieser Inszenierung werden starke politische Akzente gesetzt und somit sowohl gegen toxische Männlichkeit als auch veraltete Vorstellungen der Geschlechter aufbegehrt. Das Bühnenbild widerspiegelt die Modernisierung ebenfalls. Eine gute Mischung aus digitaler und analoger Technik. Für das Publikum scheint die Premiere eine reibungslose Vorstellung gewesen zu sein und würdigt das Ensemble für eine gelungene Neuinszenierung von ›Ronja Räubertochter‹ mit einem tosenden Applaus.«
Lukas Prießnitz, Kulturbüro Göttingen, 21.11.2022

Für das innere Kind »Astrid Lindgrens Werke sind geprägt von der kindlichen Sicht auf die Dinge. Und das fasziniert uns, da diese fantasievolle und ehrliche Art etwas ist, wonach wir uns im Alltagsleben sehnen. Diese Sehnsucht einzufangen, schafft die Inszenierung von Theo Fransz spielerisch. Selbst das Bühnenbild von Bettina Weller spiegelt die Suche nach dem Ursprünglichen gekonnt wider … Auf die liebevollen Details wird man durch die zahlreichen Überraschungen aufmerksam, die nicht nur die Kinder faszinieren und unterhalten – das Lachen im Publikum steckt fast alle an und der Mattiswald wird plötzlich lebendig.«
Marita Koenig, Scharfer Blick/Kritiker*innenclub 28.11.2022

Eine andere Ronja »Ich habe mit viel Vergnügen die Premiere von ›Ronja Räubertochter‹ verfolgt. Es gibt ein sehr gelungenes, gut bespielbares Bühnenbild, das Assoziationen zur heutigen Zeit zulässt. Sehr viele kreative und witzige Darstellungen … Die Geschichte wird von den Darsteller*innen mit viel Spielfreude transportiert.«
Ina Laegner, Scharfer Blick/Kritiker*innenclub 28.11.2022

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