Pop Up (Play)

Versuchsanordnung von Bastian Dulisch und Gerhard Willert
Welche merkwürdigen Blüten poppen, ploppen und platzen denn da plötzlich auf im gesellschaftlichen Diskurs (nicht nur) in Deutschland in puncto Gender, Race, Equality, Identity usw.? Und wieso hört sich Linksaußen manchmal gerade so an wie Rechtsaußen? Jandls altes Gedicht mit »lechts und rinks/ kann man nicht velwechsern / werch ein illtum!« wirkt jedenfalls frisch wie lange nicht mehr.
Der Philosoph Pfaller diagnostiziert sie in »Erwachsenensprache « als neoliberale Infantilisierung. Die Politikerin Wagenknecht geißelt ihr Milieu mit der Zuschreibung »Die Selbstgerechten«. Der Soziologe Nassehi konstatiert ein »links reden, rechts leben«. Die Feministin Fourest spricht von der »Generation beleidigt«. Alle haben sie recht. Es ist zum Verzweifeln. Zum Verzweifeln? Wirklich? Dulisch/Willert finden das nicht. In »Pop Up (Play)« schicken sie ein Quintett in den Dschungel, das so hilflos und komisch ist wie wir alle.

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