Projekte von und mit dem Spielraum

 

Projekte vom Spielraum

Der Theaterpodcast der Theaterpädagogik »Auf dem Theatersofa«

Aktuelle Folgen zum reinhören findet ihr hier

Nele Sennekamp (FSJ-Kultur) hat das Projekt Podcast in der Spielzeit 2021/22 in Angriff genommen und in Interviews und Gesprächen Einblick hinter die Kulissen der Theaterpädagogik gewährt.

In 2022/23 hat Juli Nagy (FSJ-Kultur) unsere Podcastreihe erfolgreich weitergeführt.

In 2023/24 übernimmt nun Quinn Storch (FSJ-Kultur) den Staffelstab von Juli Nagy.

 

Die 3. Folge der 3. Staffel ist online!

 

In der neuen Folge unseres Theaterpodcasts, trifft Quinn auf Ingrid Rosine Floerke, langjähriges Mitglied des Kritikerclubs »Scharfer Blick«.

Die beiden kommen ins Gespräch über die letzte Inszenierung, zu der Ingrid eine Kritik geschrieben hat: »Amsterdam«. Wir erfahren, wie sie ins Schreiben kommt, wie sie an Kritiken herangeht und welche Aspekte sie auf der Bühne besonders interessieren.

 

Hier geht es direkt zur Folge!

Wir wünschen viel Spaß beim Hören!

Projekte mit und in Kooperation mit dem Spielraum

Hier findet ihr spannende Projekte, die das Team der Theaterpädagogik begleitet hat.

 

Wenn auch ihr ein Projekt habt, bei dem ihr euch Unterstützung wünscht, meldet euch

unter theaterpaedagogik@dt-goettingen.de oder telefonisch unter 0551-4969-361

 

Wir freuen uns auch euch!

»Politischer Protest in der Musik – eine Auseinandersetzung mit musikalischem Protest in der DDR und heute«

Ein Projekt des Grenzlandmuseum Eichsfeld in Kooperation mit dem Deutschen Theater Göttingen, dem Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen und der Bergschule St. Elisabeth in Heiligenstadt

Eine Woche lang haben sich 16 Schüler*innen des 11. Jahrgangs der beteiligten Schulen mit Protest in der Musik in der DDR und heute auseinandergesetzt.

 

Tag 1 | Grenzlandmuseum Eichsfeld

Eine Führung vor Ort und ein anschließender Workshop zum Thema Protest in der Musik in der DDR gaben einen ersten Einblick in das Thema.

 

Tag 2 | Erfurt

Ehemalige Stasi Haftanstalt Andreasstraße, heute Gedenk- und Bildungsstätte, mit anschließendem Zeitzeugengespräch:

Die Schüler*innen konnten tiefer in das Thema einsteigen und sich auch mit den Konsequenzen von Protest auseinandersetzen.

Stasi-Unterlagen-Archiv:

Eine kurze Führung, die Einsicht in und die Auseinandersetzung mit ausgewählten Stasi-Akten ergänzten den ersten Teil des Tages in Erfurt.

 

Tag 3-5 | Deutsches Theater Göttingen

Hier erarbeiteten die Schüler*innen, unterstützt vom Team der Theaterpädagogik, dem musikalischen Leiter Michael Frei und Andrea Strube aus dem Ensemble, ihre eigenen Protest-Formen für die Bühne.

»Was gibt uns Kraft, wenn alle Dämme brechen

Was gibt und Halt, wenn kaum jemand mehr steht

Wer hält uns fest, wenn niemand mehr die Hand reicht?

Gemeinsam machen wir uns auf den Weg!«

(Aus »Die Mutter aller Protestsongs«)

Das Ergebnis, das am letzten Tag der Projektwoche vor Freunden, Familie und der Presse im dt.2 präsentiert werden konnte, bestand aus einem gemeinsamen Song, der von Michael Frei eigens für die Schüler*innen komponiert wurde – »Die Mutter aller Protestsongs«, sowie einem breiten Spektrum an individuellen Präsentationsteilen.

 

Dokumentiert wurde das Projekt von den FSJler*innen Juli Nagy und Quinn Storch.

Eine Podcastfolge »Auf dem Theatersofa« zur Projektwoche erscheint in Kürze hier!

 

Weitere Informationen sind auch auf der Homepage des Grenzlandmuseum Eichsfeld zu finden.

 

© Theaterpädagogik | Spielraum, Patrick Hoffmann

»Eine Straße der Kinderrechte«

Schüler*innen der 5. Klasse der IGS Bovenden entwickeln ihre eigene Umsetzung der Kinderrechte, die für sie persönlich und als Klassengemeinschaft besonders wichtig sind.

 

»Kinder haben das Recht auf Freizeit, Spiel, Kultur und Kunst«. Dieses Recht hat die 5. Klasse der IGS Bovenden als gemeinsames Klassenrecht ausgesucht.

Gemeinsam sprechen sie es als Chor ein und werden eine laute Stimme, die das eigene Recht groß macht

 

In mehreren Projektphasen hat die Klasse sich mit den UN-Kinderrechtskonventionen auseinandergesetzt. Die eigenen Rechte, Privilegien und Pflichten im Klassenverband diskutiert und bearbeitet.

 

In Zusammenarbeit mit der Theaterpädagogik des Deutschen Theater Göttingen, haben die Schüler*innen schließlich Umsetzungen erarbeitet, mit denen die Kinderrechte sicht- und hörbar werden.

In Standbildern zu ausgewählten Kinderrechten hat die Gruppe einen gemeinsamen Ausdruck gefunden, während im Bild verschiedene persönliche Aspekte Platz finden.

 

Mit Hilfe von Requisiten wurde einzeln und in Kleingruppen die Lupe auf einzelne Kinderrechte gehalten, denn jedes Kind hat, neben dem »Klassenrecht«, auch noch  ein Kinderrecht für sich ganz persönlich ausgewählt.

 

Festgehalten in Fotografien entsteht daraus die »Straße der Kinderrechte«. Ergänzend haben wir Tonaufnahmen gemacht, ein Mobilé der Kinderrechte erstellt und an Körperhaltung und Auftritt für die Standbilder gearbeitet und damit die Kinder ermutigt und unterstützt, sich mit verschiedenen Mitteln für ihre Rechte stark zu machen.

 

Im Rahmen des Projektes ist außerdem eine Podcastfolge »Auf dem Theatersofa« erschienen. Die Schüler*innen berichten hier von ihrem Zugang zu den Kinderrechten, Wünschen und Forderungen.

 

Hört unbedingt rein! Hier geht es direkt zur Folge!

»Diversität heute und damals«

Schüler*innen der IGS Bovenden entwickeln eine Outdoor-Ausstellung

Die Ausstellung ist seit 31. März 2022 auf dem Gelände der IGS Bovenden für Alle zugänglich eröffnet.

In Zusammenarbeit mit dem Grenzlandmuseum Eichsfeld hat die 10.3 der IGS Bovenden im letzten Herbst das Projekt »Diversität heute und damals«, gefördert durch das Programm »75 Jahre Niedersachsen -Alles klar?!«, durchgeführt. Dabei ist eine Outdoor-Ausstellung entstanden, die demnächst an der Schule zu sehen sein wird. Auf sechs Tafeln kann man nachlesen, wie der Umgang mit Diversität in der Vergangenheit war und wie die aktuelle Entwicklung ist. Die Ausstellung kann von Schüler*innen genutzt werden, ist aber auch frei zugänglich für alle Interessierten.

Es gibt eine allgemeine Einführungstafel, die das Projekt und die Ausstellung beschreibt. Weitere fünf inhaltliche Tafeln informieren über Diversität in der NS-Zeit; Diversität in der alten Bundesrepublik Deutschland, Diversität in der DDR, Diversität nach der Wiedervereinigung und Diversität heute.

Auf den Ausstellungstafeln befinden sich QR-Codes, welche die Besucher*innen zu einer Website führen, auf der es unter anderem Hörversionen der Ausstellungstexte, Quizfragen und Übersetzungen in vielen Sprachen gibt. Ergänzt wird dies durch selbst geschriebene Gedichte oder Zeichnungen zu den Themen. Alle Inhalte wurden von den Schüler*innen der 10.3 der IGS erstellt. Bei den Übersetzungen wurden sie von Lehrer*innen der Schule unterstützt.

 

 

 

Was war der Beitrag des Deutschen Theater Göttingen im Rahmen dieses Großprojektes Diversität heute und damals?

Damit es für die Besucher*innen noch lebendiger wird, hat die Projektgruppe Anfang Februar gemeinsam mit Lisa van Buren und Gabriele Michel-Frei von Theaterpädagogik des Deutschen Theater Göttingen Clips zum Thema »Vielfalt und Zusammenleben« in den Räumen des Deutschen Theater Göttingen und in der Schule gedreht. Vorab gab es eine Verständigung über Inhalte, Aussagen und die Möglichkeiten der Umsetzbarkeit in Clips. Die dt.2 Bühne wurde für zwei Tage zum Filmstudio: Texte wurden eingesprochen, szenische Ideen entwickelt und geprobt bis es zu den Filmaufnahmen kam. Die Kollegen der Tonabteilungen haben die Clips final bearbeitet. Anton Braunschweig, ein Jugendlicher eines Spielclubs hat für zwei Videos Musik komponiert.

 

In einer unserer Podcastfolgen berichten Schüler*innen des Projekts im Gespräch von ihren Erfahrungen und Eindrücken während der Projekttage am Theater.

Reinhören könnt ihr hier

 

https://www.igs-bovenden.de/2022/03/17/schuelerinnen-entwickeln-eine-outdoor-ausstellung/