Cabaret

Buch von Joe Masteroff nach dem Stück »Ich bin eine Kamera« von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood Gesangstexte von Fred Ebb | Musik von John Kander | Deutsch von Robert Gilbert | in der reduzierten Orchesterfassung von Chris Walker
dt.1
Premiere 15. Oktober 2022
Dauer 180 Minuten
29.11
Di
19:45-22:45 Uhr
03.12
Sa
19:45-22:45 Uhr
17.12
Sa
19:45-22:45 Uhr
22.12
Do
19:45-22:45 Uhr
31.12
Sa
16:00-19:00 Uhr
31.12
Sa
19:45-22:45 Uhr
13.01
Fr
19:45-22:45 Uhr
18.02
Sa
19:45-22:45 Uhr
22.03
Mi
19:45-22:45 Uhr
02.04
So
15:00-18:00 Uhr
30.05
Di
19:45-22:45 Uhr
07.06
Mi
19:45-22:45 Uhr
Die US-Amerikaner John Kander und Fred Ebb werden meist in einem Atemzug genannt, da sie als eingespieltes Team sehr oft zusammengearbeitet haben. Der 1927 geborene Kander begann seine Komponistenkarriere als Chorusleiter und Dirigent, bevor er selbst Musicals komponierte. Der ungefähr gleich alte Ebb schrieb zunächst für kleinere Varieté- und Nachtclub-Shows, bevor er John Kander kennenlernte und mit ihm zu arbeiten begann. Ihr größter Erfolg war das 1966 uraufgeführte »Cabaret«. Außerdem bestand eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Liza Minnelli und Barbra Streisand. Während Kander noch lebt, starb Ebb 2004.
Berlin, Silvester 1932: Der junge amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw kommt auf der Suche nach Inspiration für seinen Roman in die deutsche Hauptstadt. Er bezieht ein Zimmer bei Fräulein Schneider und lernt am Abend im legendären Kit Kat Klub die charismatische Sängerin Sally Bowles kennen und lieben. Dort pulsiert das Leben, dort ist es kosmopolit, bunt und offen: Der Klub ist der »heißeste Platz von Berlin«. Doch mit der Zeit häufen sich bedrohliche Anzeichen einer Zeitenwende. Fräulein Schneider lehnt die Hochzeit mit dem von ihr geliebten jüdischen Kaufmann Schultz aus Angst vor Repressionen ab und Cliff Bradshaw stellt fest, dass seine Geldschmuggeleien für Ernst Ludwig den Nazis dienen, deren Ziele er nach der Lektüre von Hitlers »Mein Kampf« nicht teilt. In dieser aufgeladenen Atmosphäre wird Sally von Cliff schwanger und es stellt sich die Frage, ob sie ein Kind in diese Welt setzen wollen. Cliff schlägt vor, Deutschland zu verlassen und sich gemeinsam ein neues Leben in Amerika aufzubauen. Doch Sally sieht ihre Zukunft in Berlin. Sie lässt das Kind abtreiben und Cliff fortziehen. »Cabaret« ist nicht nur durch die vielfach oscarprämierte Verfilmung mit Liza Minnelli bekannt, sondern auch wegen zahlreicher populärer Songs, unter anderem »Willkommen«, »Money, Money« und »Maybe this Time«.
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Pressestimmen

»Cabaret« vereint Schauspiel, große Songs und hinreißenden Tanz »Regisseur Aureliusz Śmigiel vereint in seiner exzellenten Inszenierung die hervorragenden Leistungen der Schauspielerinnen und Schauspieler, großartige Songs und atemberaubende Tanzszenen … Die große gesangliche Leistung der Schauspielerinnen und Schauspieler sowie der elfköpfigen Live-Band unter Leitung von Michael Frei im Orchestergraben würdigt das Publikum jedes Mal mit Zwischenapplaus. Das Stück lebt zudem von der herausragenden Leistung der Tänzer Germán Hipolito Farias, Wendel Lima, Pawel Malicki und Michael Tucker. Sie verkörpern die vulgär-zweideutige Stimmung im Cabaret. Sie tanzen als Ensemble wie auch als Solisten atemberaubende Choreografien von Valenti Rocamora i Torà. Beeindruckend! Das jubelnde Publikum feiert mit langanhaltendem Applaus, Bravo-Rufen und Standing Ovations diese Premiere. Die Aufführung beeindruckt, weil sie die ambivalente Stimmung zwischen dem Wunsch nach Vergnügen und dem Verdrängen des kommenden Nationalsozialismus auf der Bühne spürbar werden lässt. Gleichzeitig zeigt die Inszenierung die widersprüchlichen Facetten in den Persönlichkeiten der dargestellten Personen.«
Udo Hinz, Göttinger Tageblatt 17.10.2022

Nazi-Terror: »Cabaret« am Deutschen Theater Göttingen »Es war ein großartiger Theaterabend, an dem einfach alles stimmte ... Standing Ovations im vollen Haus waren am Samstag der Lohn für die großartige Leistung von Schauspielern, Musikern, Tänzern und Team ... Im Bühnenbild (Jósef Halórsson) hat der Regisseur starke Bilder gefunden ... Großartig auch der Gesang der Akteure. Mit swingenden Klängen sehr abwechslungsreich begleitet die von Michael Frei geleitete Band. Nach knapp drei Stunden mit Pause: Der Premierenapplaus mit Bravos und Trampeln wollte fast kein Ende nehmen.«
Ute Lawrenz, HNA 17.10.2022

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