Theater SCHAUEN

Hier stellen wir Ihnen und euch vor, was bei uns auf den Bühnen zu sehen sein wird – angefangen von Aufführungen für Jugendliche über Inszenierungen für Kinder bis zu Stücken für die ganz Kleinen.
Zu allen Stücken gibt es Materialmappen, die Sie jederzeit anfordern können: theaterpaedagogik@dt-goettingen.de

Dramaturgin und Leiterin Programm Kinder und Jugendliche

Sonja Bachmann 0551.49 69-384

Theaterpädagogin

Gabriele Michel-Frei 0551.49 69-361, theaterpaedagogik@dt-goettingen.de

Der Hund muss raus • Ein Suchtstück von Philipp Löhle • Premiere 1. April 2022 • Uraufführung • 16+

Wir begegnen Drogen überall: Auf dem Bahnhofsvorplatz, im Büro, auf Partys und Festivals, am Mittagstisch der Kirche, im Supermarkt oder an der Bushaltestelle. Doch gibt es typische Verknüpfungen von Biografie, Ereignissen, Dispositionen und bestimmten Drogen? Stellt das Leben irgendwann die Weichen oder ist jede*r einzelne für seine*ihre Süchte und Abhängigkeiten selbst verantwortlich? Und wie reagiert die Gesellschaft auf Süchtige? Philipp Löhle erforscht in Gesprächen mit Betroffenen und Expert*innen Mechanismen und Realitäten von Drogen und Süchten und schreibt für das Ensemble auf der Bühne ganz eigene Geschichten. → Zum Stück

 

© Thomas Müller

Der tätowierte Mann • Peter Wortsman • Premiere 8. Oktober 2021 • Uraufführung • 16+

Es ist das schlimmste Verbrechen der Menschheit, der größte Zivilisationsbruch der Geschichte und ein Grauen, das schwer zu verstehen ist. Mit einer antisemitischen Staatsideologie begründet, wurden in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten sechs Millionen Juden systematisch und mit industriellen Methoden in den Tod getrieben. Ein Teil des entmenschlichten Verfahrens in den Lagern war, dass eine zugewiesene Häftlingsnummer die Namen ersetzte. → Zum Stück

 

© Thomas Müller

Der Schimmelreiter • Theodor Storm • Premiere 23. September 2021 • 15+

Das Meer ist immer präsent in Theodor Storms 1888 vollendeten Novelle »Der Schimmelreiter«. Eine ebenso faszinierende wie bedrohliche Naturgewalt, die das Leben der Küstenbewohner*innen bestimmt. Mit dem Deich hat der Mensch das Meer in seine Schranken gewiesen. Der Deich schützt nicht nur vor Sturmfluten, er sichert auch das Land, das der Mensch mühsam dem Ozean abgerungen hat. → Zum Stück

 

© Isabel Winarsch

Die Räuber • Friedrich Schiller • Premiere 18. Juni 2021 • 15+

Zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Der ältere Bruder Karl von Moor genießt das wilde Studentenleben in Leipzig, wird vom Vater geliebt und gefördert und hat auch sonst alles Glück im Leben. Er ist ein empfindsamer Lebemann, dem die Herzen der Menschen zufliegen, dem das Familienerbe zusteht und der dazu noch mit der schönen Amalia verlobt ist. Sein jüngerer Bruder Franz hingegen lebt in dessen Schatten, ist mit Hässlichkeit gestraft und muss um die Gunst des Vaters kämpfen. Deswegen will Franz Rache nehmen – am Bruder, am Vater und am Schicksal, das ihn so hart bestraft hat. Mit kaltem Intellekt spinnt er eine raffinierte Intrige, die Karl beim Vater in Misskredit bringt. Es kommt zum Eklat: Karl, der einstige Lieblingssohn, wird vom Vater verstoßen und lässt sich zum Anführer einer Räuberbande wählen. Von falschem Idealismus geleitet ziehen die Räuber marodierend und vergewaltigend durch die Lande und verbreiten Angst und Schrecken, bis die Liebe zu Amalia Karl ins väterliche Schloss zurücktreibt. Doch die Unterstützung der Räuberbande im Kampf gegen den Bruder, ein Wiedersehen mit dem Vater und auch der Selbstmord von Franz können sein tragisches Ende nicht abwenden, denn das brutale Leben als Räuber fordert seinen Tribut. → Zum Stück

 

© Thomas Müller

Der Untertan • Heinrich Mann • Premiere 16. April 2016 • 15+

 

»Mein Kurs ist der richtige!« behauptet Diederich Heßling und sein Kurs bedeutet: sich dem System anpassen, untertänig gehorchen und anderen Menschen gegenüber wieder
der Chef sein, der seine Untertanen braucht. So ist das System und darin spielt er erfolgreich mit: Die Schule gut abgeschlossen geht er in die Hauptstadt Berlin zum Studieren, kommt als Doktor der Chemie zurück in die Provinz, um die Fabrik des Vaters zu erben und erfolgreich weiterzuführen. Effizienz, Netzwerken mit den Einflussreichen und kein Mitleid mit Notleidenden sind seine kapitalistischen Ziele.
Mit beißendem Zynismus und pointierter Satire beschrieb Heinrich Mann eine typisch deutsche Figur des Wilhelminischen Zeitalters, die bis heute nichts an Aktualität verloren hat. → Zum Stück

 

© Thomas Müller

Nichts. Was im Leben wichtig ist • Janne Teller • Premiere 11. März 2022 • 13+

»Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun«, ruft Pierre Anthon und verlässt die Klasse. Seine Mitschüler*innen sind verwirrt. Wenn Pierre Anthon recht hat, warum gehen sie dann jeden Tag zur Schule? Hat dann auch die erste Liebe keine Bedeutung? Was ist mit ihren Wünschen und Hoffnungen für die Zukunft? Es muss doch etwas geben, das im Leben wichtig ist! Und so macht sich die gesamte Klasse auf die Suche nach der Bedeutung.
Rückblickend erzählt die damals vierzehnjährige Agnes, wie die Suche der Jugendlichen mehr und mehr außer Kontrolle geraten ist. → Zum Stück

 

© Thomas Müller

Netboy – Der Film • Basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Petra Wüllenweber • 12+

Es gibt Tage, an denen alles nervt: die geschiedenen Eltern, die Lehrer und manchmal selbst die besten Freunde. Vor allem, wenn letztere hauptsächlich mit dem ersten Verliebtsein beschäftigt sind. Olaf ist in Marie verliebt, obwohl er für sie einfach nur ein Kumpel ist. Wo er Marie mit seinen Annäherungsversuchen zu nahe kommt, würde Maries Freundin Sarah – die über beide Ohren in Olaf verknallt ist – am liebsten die Plätze tauschen.

 

© Gabriele Michel-Frei

Hier kommen Sie zum Bestellformular_Netboy

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute • Jens Raschke • Premiere 2. Oktober 2021 • 10+

»Stellt euch einen Zoo vor. Einen Zoo vor vielen Jahren. Einen Schwarzweißfotozoo.« Warum? Weil die Geschichte in einem Zoo vor etwa 80 Jahren spielt. Es gibt dort Menschenaffen, Murmeltiere, Trauerschwäne, Mufflons und Eichhörnchen, die in guter Nachbarschaft leben und gespannt sind auf den neuen Bären. → Zum Stück

 

© Thomas Müller

Der kleine Wassermann • Lesung von Ausschnitten aus »Der kleine Wassermann« von Otfried Preußler mit spielpraktischen Element • 4+

Das Angebot kann in unterschiedlichen zeitlichen Längen gebucht werden. Lesung und spielpraktische Übungen sind flexibel kombinierbar. Termine werden nach Absprache gemacht. Was ist für Ihre Gruppe das passende Angebot?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: theaterpaedagogik@dt-goettingen.de
Tel: 0551.49 69-361

Die fürchterlichen Fünf • Nach dem Bilderbuch von Wolf Erlbruch • 4+

Die Kröte sitzt unter einer Brücke, sieht elend aus und fühlt sich fürchterlich. Gerade dann kommt die Ratte vorbei und ruft ihr zu »wir werden alle nicht hübscher!«  Und auch die Fledermaus und die Spinne giften sich nur gegenseitig an. Es ist eben nicht lustig, wenn alle anderen einen nur hässlich und eklig finden. Einzig die Hyäne sieht die Sache anders: »Ob andere meinen, man sei hässlich oder schön, ist vollkommen unwichtig. Was zählt, sind Taten! Man muss was tun! Für sich – und für die anderen!« → Zum Stück

 

© Thomas Müller